... neuere Einträge
Money money money
Dienstag | 28 April 09 | 09:33 AM
Die Drogen haben geholfen. Mir geht's viel besser und meine Stimme ist auch wieder da.
Heute sind die Spice Girls nach Geelong gefahren- zum shoppen, aber, soweit ich das verstanden habe, hauptsaechlich zum essen. Aha. Zum Thema Essen demnaechst mal mehr.
So hab ich gerade viele Stunden im Internet verbracht, die Musik recheriert, die ich die letzten Tage im Bett uebers Handy im Radio gehoert habe, Nachrichten gelesen, Emails geschrieben und meine Reiseroute fuer die naechsten 4 Wochen geplant. Leider muss ich nun gleich arbeiten.
Gestern hab ich meine zweite Gehaltsabrechnung bekommen und festgestellt, dass ich sehr wohl am Osterwochenende die Feiertagsbezahlung bekommen habe. Ausserdem hat man mir fast 20 Stunden (9.5. davon Sonntags- und 4.5 Samstagsbezahlung) mehr bezahlt als ich tatsaechlich gearbeitet hab. Da halte ich doch jetzt mal schoen die Klappe und beschwere mich nicht ueber die 9.5 Stunden normale Bezahlung, die mir bei der letzten Abrechnung fehlten. Und so rueckblickend gefaellt mir der ANZAC-Day doch auch ganz gut.
Ja, Geld macht mich gluecklich ;-) Wenn ich bloss nicht immer soviel davon braeuchte!
Heutiger Lieblingssong: Rock & Roll von Eric Hutchinson
Heute sind die Spice Girls nach Geelong gefahren- zum shoppen, aber, soweit ich das verstanden habe, hauptsaechlich zum essen. Aha. Zum Thema Essen demnaechst mal mehr.
So hab ich gerade viele Stunden im Internet verbracht, die Musik recheriert, die ich die letzten Tage im Bett uebers Handy im Radio gehoert habe, Nachrichten gelesen, Emails geschrieben und meine Reiseroute fuer die naechsten 4 Wochen geplant. Leider muss ich nun gleich arbeiten.
Gestern hab ich meine zweite Gehaltsabrechnung bekommen und festgestellt, dass ich sehr wohl am Osterwochenende die Feiertagsbezahlung bekommen habe. Ausserdem hat man mir fast 20 Stunden (9.5. davon Sonntags- und 4.5 Samstagsbezahlung) mehr bezahlt als ich tatsaechlich gearbeitet hab. Da halte ich doch jetzt mal schoen die Klappe und beschwere mich nicht ueber die 9.5 Stunden normale Bezahlung, die mir bei der letzten Abrechnung fehlten. Und so rueckblickend gefaellt mir der ANZAC-Day doch auch ganz gut.
Ja, Geld macht mich gluecklich ;-) Wenn ich bloss nicht immer soviel davon braeuchte!
Heutiger Lieblingssong: Rock & Roll von Eric Hutchinson
Caught a cold
Dienstag | 28 April 09 | 06:56 AM
Ich bin krank :-(
Letzte Woche gab es eine grosse Konferenz einer Unternehmens- beratungsfirma im Mantra. Da man offenbar gemerkt hat, dass ich gut und schnell arbeite, durfte ich mit Shiva, Ravi und Bala frueher anfangen, um Raeume vorzubereiten. So hab ich Dienstag, Mittwoch, Donnerstag jeweils von 15 Uhr bis 3 Uhr morgens gearbeitet- ohne Pause. Quasi die 35-Stunden-Woche in 3 Tagen... besser gesagt Naechten abgehandelt. Obwohl das nicht gesund und extrem anstrengend war, war es trotzdem super. Donnerstag war es etwas ruhiger, da ich mit meiner Kollegin Fiona das Restaurant bzw. die Bar alleine geschmissen habe waehrend die Party (Bollywood-Thema, hab ich leider verpasst) im grossen eigens aufgebauten Zelt stieg. Obwohl wir beide blutige Anfaenger sind, lief das erstaunlich gut. Dass ich aber nur in Bluse ein paar Mal zwischen Bar und Zelt hin und her lief und spaeter im Regen rumsprang um die Sonnenschirme reinzuholen, war keine so grandiose Idee.
Seit Freitag bin ich also heftig erkaeltet. Dope mich mit Cold&Flu Tabletten, Eukalyptus-Halsschmerzpastillen, literweise Tee und hab Freitag und Samstag trotzdem gearbeitet- allerdings nur ein paar Stunden. Alle sind ganz besorgt. Belinda schickte mich frueh ins Bett. Miri verordnete mir warme Klamotten. Ravi, der mein Gekraechze und Geschniefe Samstag geflissentlich ignorierte (der Laden brummte), brachte mir Sonntag abend ein Glas Wodka und Limonade, das ich zu seinem Bedauern aber dankend ablehnte. Er sagte, wenn es mir schlechter ginge, was immer ich braeuchte, ich sollte an seine Tuer klopfen und er wuerde sich kuemmern. Ueberlege mir seitdem was er wohl tun wuerde: Holt er mir neue Taschentuecher? Haelt er mir beim Kotzen die Haare weg? Ruft er einen Arzt? Belebt er mich wieder? Oder holt er mir bloss noch ein Glas Lemon & Vodka? Hihi.
Sophie stellte mir ein Glas heisse Zitrone ans Bett als ich gerade im Bad war, mit einem Zettel "lemon is good for your cough". Ich hab zwar gar keinen Husten, tat aber trotzdem gut. Die beiden Suessen!
Viel Schlaf ist mein Rezept. Hatte gestern nach 2 Wochen endlich mal wieder frei und hab mich mit Angela zum Tee trinken getroffen. Kein Wunder, dass mein Koerper nicht mehr konnte.
ANZAC-Day hin oder her, was mich Samstag mehr beschaeftigte, war, dass das Restaurant brechend voll war und meine beiden Kollegen leider nicht von der schnellen Sorte und dazu noch viel zu aufgeregt waren. Irgendwie haben wir's aber trotzdem ganz gut gemanagt und ich hab sogar 30 Dollar Trinkgeld bekommen. Befuerchte allerdings meine Bakterien ganz gut verteilt zu haben- an Gaeste und Kollegen. Sonntag hab ich nur noch gekraechzt. Gestern ging's mir schon wieder besser.
Mittwoch kommt Olympus, am WE ist Hochzeit und am Sonntag reise ich weiter. Kann mir das im Moment gar nicht vorstellen, bin hier schon so festgewachsen. Gar nicht gut.
Verpasse dann zwar die Praesentation des neuen BMW am Montag, aber das verkrafte ich wohl gerade noch so. Zumal ich ja mal orakel, dass das ein James-Bond-Style Auto, das zum Boot umfunktioniert werden kann, sein muss. Denn hier schuettet es seit 3 Tagen aus Kuebeln... Badewannen und es sieht nicht aus als wuerde es jemals wieder aufhoeren.
Ab zurueck ins Bett.
Letzte Woche gab es eine grosse Konferenz einer Unternehmens- beratungsfirma im Mantra. Da man offenbar gemerkt hat, dass ich gut und schnell arbeite, durfte ich mit Shiva, Ravi und Bala frueher anfangen, um Raeume vorzubereiten. So hab ich Dienstag, Mittwoch, Donnerstag jeweils von 15 Uhr bis 3 Uhr morgens gearbeitet- ohne Pause. Quasi die 35-Stunden-Woche in 3 Tagen... besser gesagt Naechten abgehandelt. Obwohl das nicht gesund und extrem anstrengend war, war es trotzdem super. Donnerstag war es etwas ruhiger, da ich mit meiner Kollegin Fiona das Restaurant bzw. die Bar alleine geschmissen habe waehrend die Party (Bollywood-Thema, hab ich leider verpasst) im grossen eigens aufgebauten Zelt stieg. Obwohl wir beide blutige Anfaenger sind, lief das erstaunlich gut. Dass ich aber nur in Bluse ein paar Mal zwischen Bar und Zelt hin und her lief und spaeter im Regen rumsprang um die Sonnenschirme reinzuholen, war keine so grandiose Idee.
Seit Freitag bin ich also heftig erkaeltet. Dope mich mit Cold&Flu Tabletten, Eukalyptus-Halsschmerzpastillen, literweise Tee und hab Freitag und Samstag trotzdem gearbeitet- allerdings nur ein paar Stunden. Alle sind ganz besorgt. Belinda schickte mich frueh ins Bett. Miri verordnete mir warme Klamotten. Ravi, der mein Gekraechze und Geschniefe Samstag geflissentlich ignorierte (der Laden brummte), brachte mir Sonntag abend ein Glas Wodka und Limonade, das ich zu seinem Bedauern aber dankend ablehnte. Er sagte, wenn es mir schlechter ginge, was immer ich braeuchte, ich sollte an seine Tuer klopfen und er wuerde sich kuemmern. Ueberlege mir seitdem was er wohl tun wuerde: Holt er mir neue Taschentuecher? Haelt er mir beim Kotzen die Haare weg? Ruft er einen Arzt? Belebt er mich wieder? Oder holt er mir bloss noch ein Glas Lemon & Vodka? Hihi.
Sophie stellte mir ein Glas heisse Zitrone ans Bett als ich gerade im Bad war, mit einem Zettel "lemon is good for your cough". Ich hab zwar gar keinen Husten, tat aber trotzdem gut. Die beiden Suessen!
Viel Schlaf ist mein Rezept. Hatte gestern nach 2 Wochen endlich mal wieder frei und hab mich mit Angela zum Tee trinken getroffen. Kein Wunder, dass mein Koerper nicht mehr konnte.
ANZAC-Day hin oder her, was mich Samstag mehr beschaeftigte, war, dass das Restaurant brechend voll war und meine beiden Kollegen leider nicht von der schnellen Sorte und dazu noch viel zu aufgeregt waren. Irgendwie haben wir's aber trotzdem ganz gut gemanagt und ich hab sogar 30 Dollar Trinkgeld bekommen. Befuerchte allerdings meine Bakterien ganz gut verteilt zu haben- an Gaeste und Kollegen. Sonntag hab ich nur noch gekraechzt. Gestern ging's mir schon wieder besser.
Mittwoch kommt Olympus, am WE ist Hochzeit und am Sonntag reise ich weiter. Kann mir das im Moment gar nicht vorstellen, bin hier schon so festgewachsen. Gar nicht gut.
Verpasse dann zwar die Praesentation des neuen BMW am Montag, aber das verkrafte ich wohl gerade noch so. Zumal ich ja mal orakel, dass das ein James-Bond-Style Auto, das zum Boot umfunktioniert werden kann, sein muss. Denn hier schuettet es seit 3 Tagen aus Kuebeln... Badewannen und es sieht nicht aus als wuerde es jemals wieder aufhoeren.
Ab zurueck ins Bett.
ANZAC-Day
Montag | 27 April 09 | 09:37 AM
Samstag war ANZAC-Day (Australian and New Zealand Army Corps), ein wahnsinnig wichtiger Feiertag, an dem bemitleidenswerte 100-jaehrige Kriegsveteranen im Rollstuhl durch Sydney und bestimmt auch Melbourne geschoben werden. Selbst in Lorne, dem knapp 1000 Seelen Ort, traf man einige Scheintote mit Abzeichensammlung am Revers. Gallipoli ist wohl das wichtigste Stichwort, eine Schlacht im 1. Weltkrieg, in der die Australier an der Seite der Briten gegen die Tuerken gekaempft haben. Es endete mit einem verlustreichen Rueckzug. Der ANZAC-Spirit wird seitdem zelebriert und ist wahnsinnig wichtig fuer das australische Selbstbild, nationale Identitaet... ihr wisst schon. Man wundert sich. Mehr noch, als die Tuerken die Schlacht ebenfalls als wichtig fuer die Begruendung ihrer Nation feiern. Nun ja. Man hat jedenfalls das Gefuehl, dass es am ANZAC-Day weniger um das Gedenken an die Kriegsopfer als um den "Digger", den australischen Soldaten als nationale Heldenfigur geht. Ansonsten und/oder deshalb blieb dieser Tag von mir relativ unbedacht, denn mit Militaerfeiern kann ich ja - wie wir wohl alle- gar nichts anfangen... so oder so, aufgrund Herkunft, Generation, Erziehung, politischer Einstellung... you name it!
No news is good news
Montag | 20 April 09 | 05:24 PM
Hm, ich weiss eigentlich gar nicht, was ich Euch schreiben soll. Ich arbeite inzwischen taeglich. Letzte Woche hab ich meine freien Tage mit Housekeeping gefuellt. Diese Woche gibt es eine grosse Konferenz, die bis Freitag Abend geht. So dass ich jeden Abend entweder fuer die Konferenzteilnehmer oder im Restaurant serviere.
Heute abend fand das Bankett im Surf Club statt. Da es Buffet gab, mussten wir nur fuer Getraenke sorgen. Die Damen und Herren waren aber eher nicht so trinkfreudig, so dass es wahnsinnig langweilig war und ich ganz froh bin jetzt schon im Bett zu sein. Hoffe aber, dass das nicht den Rest der Woche so weitergeht, dann verdiene ich nicht so viel wie erhofft.
Eine meiner Kolleginnen wollte ihre Samstagsschicht abgeben, die bekomme ich nun hoffentlich. So ist mein naechster freier Tag erst Montag.
Die letzten Tage hab ich in meiner freien Zeit meist mit Angela verquatscht. Sie wird wohl erstmal nicht hier anfangen, weil die Buerokratie mal wieder laenger braucht. Sie hat aber einen Housekeeping Job woanders gefunden.
Unser Ausflug nach Geelong war nett. Keine besonders spannende Stadt, aber es war gut mal wieder aus Lorne rauszukommen.
Ich plane weiterhin Ende naechster Woche abzureisen, obwohl ich hier inzwischen irgendwie echt angekommen bin und mir die Arbeit immer noch echt Spass macht. Wer haette das gedacht?
Das Aufregendste in der letzten Woche war wohl noch unsere neue Uniform: schwarze Kochjacken. Riesen Saecke mit silber Knoepfen und dem silber gestickten Mantra Logo auf der Brust. Die Dinger sehen an jedem total bloed aus bzw. sie lassen uns alle bloed aussehen. Insbesondere die Frauen finden das neue Outfit furchtbar, weil es voellig unvorteilhaft geschnitten ist. Fuer die Konferenzen sollen wir nun weisse Blusen tragen und Goldwesten bekommen, auf die wir hoechst gespannt sind. Allerdings hatte heute einige keine weissen Hemden, so dass wir in unseren schwarzen Saecken kellnern mussten.
Ja, hm... ihr merkt, es gibt nicht viel zu erzaehlen.
Kleine Frage nebenbei an Euch: are you still alive? Ich hoere gar nichts mehr von Euch. Liegt das daran, dass ich so wenig schreibe? Seid ihr etwa noch im Osterkoma? Oder ist irgendwas Schlimmes passiert und ich hab's nicht mitgekriegt?
Heute abend fand das Bankett im Surf Club statt. Da es Buffet gab, mussten wir nur fuer Getraenke sorgen. Die Damen und Herren waren aber eher nicht so trinkfreudig, so dass es wahnsinnig langweilig war und ich ganz froh bin jetzt schon im Bett zu sein. Hoffe aber, dass das nicht den Rest der Woche so weitergeht, dann verdiene ich nicht so viel wie erhofft.
Eine meiner Kolleginnen wollte ihre Samstagsschicht abgeben, die bekomme ich nun hoffentlich. So ist mein naechster freier Tag erst Montag.
Die letzten Tage hab ich in meiner freien Zeit meist mit Angela verquatscht. Sie wird wohl erstmal nicht hier anfangen, weil die Buerokratie mal wieder laenger braucht. Sie hat aber einen Housekeeping Job woanders gefunden.
Unser Ausflug nach Geelong war nett. Keine besonders spannende Stadt, aber es war gut mal wieder aus Lorne rauszukommen.
Ich plane weiterhin Ende naechster Woche abzureisen, obwohl ich hier inzwischen irgendwie echt angekommen bin und mir die Arbeit immer noch echt Spass macht. Wer haette das gedacht?
Das Aufregendste in der letzten Woche war wohl noch unsere neue Uniform: schwarze Kochjacken. Riesen Saecke mit silber Knoepfen und dem silber gestickten Mantra Logo auf der Brust. Die Dinger sehen an jedem total bloed aus bzw. sie lassen uns alle bloed aussehen. Insbesondere die Frauen finden das neue Outfit furchtbar, weil es voellig unvorteilhaft geschnitten ist. Fuer die Konferenzen sollen wir nun weisse Blusen tragen und Goldwesten bekommen, auf die wir hoechst gespannt sind. Allerdings hatte heute einige keine weissen Hemden, so dass wir in unseren schwarzen Saecken kellnern mussten.
Ja, hm... ihr merkt, es gibt nicht viel zu erzaehlen.
Kleine Frage nebenbei an Euch: are you still alive? Ich hoere gar nichts mehr von Euch. Liegt das daran, dass ich so wenig schreibe? Seid ihr etwa noch im Osterkoma? Oder ist irgendwas Schlimmes passiert und ich hab's nicht mitgekriegt?
Acquaintances and friends
Donnerstag | 16 April 09 | 05:53 PM
Die Ersten, die ich in Lorne kennengelernt habe, waren die Jungs aus dem Burger Shop. Da arbeiten fast nur Deutsche. Ihr erinnert Euch dort hing ein Schild "Deutsches Personal gesucht" als ich hier im Mantra mein Vorstellungsgespraech hatte. Im Burger Shop gibt es die unterschiedlichsten Burger mit lustigen Namen wie "Hellyah" oder "What everybody orders" und es herrscht Spass mit lauter Musik. Als ich neulich mal zum Lookout wandern wollte, wurde ich von einem Balkon ruebergerufen: "Hey, I know you!" Ich wurde eingeladen hochzukommen und verbrachte ein Stunde damit auf die Jungs zu warten, die mit zum Lookout kommen wollten, vorher aber noch "chillen" mussten. Es wurde zu einem richtigen "boys day". Es wurde ein Sixpack gekauft, wir liefen den Berg hoch zum Lookout und die Jungs redeten ueber... ich weiss gar nicht ueber was eigentlich... nur dummes Zeug halt. Ich hatte ganz vergessen wieviel nichtssagenden Bloedsinn Jungs so von sich geben, wenn der Tag lang ist. Nojo, war sehr lustig.
Dann hab ich mich ja mit den Indern angefreundet. Und letztlich auch mit den Koreanerinnen (das mit dem Badputzen 1x pro Woche klappt leider noch nicht so richtig, ich muss sie immer dran erinnern und dann finden sie 1000 Ausreden). Und die Kuechenjungs lieben mich ja sowieso. Letzte Woche hab ich es geschafft, dass die eine Supervisorin, Ashlee, die Oberzicke, mich aus unerfindlichen Gruenden mag. Sie motzt zwar gerne mal zwischendurch rum und gibt Befehle, aber sie erzaehlt mir von ihrem Leben, fragt mich Dinge und vor allem gibt sie mir den Vorzug, wenn es ans Schichten verteilen geht. Gestern Abend sagte sie meinem Boss wie gut ich sei, in meiner Anwesenheit.
Da ich wenig Schichten diese Woche bekommen hatte, hab ich am Montag im Housekeeping gefragt, ob sie noch jemand brauchen und habe also Dienstag und Mittwoch mal wieder Betten gemacht und Zimmer geputzt und kenne jetzt auch die Jungs und Maedels vom Housekeeping.
Gestern lief ich gerade zum Supermarkt als mich ein Maedel ansprach, auf Deutsch. Ich erinnerte mich an sie, wusste aber nicht mehr woher. Stellte sich raus, ich hatte Angela in Melbourne im Hostel getroffen und sie war nun, nach ein paar Wochen in Warnambool, hier um einen Job zu suchen. Wir quatschten eine Weile und sassen dann in der Mantra Lounge und tranken Wein. Dort gabelte uns dann mein Chef, Marc, auf und versprach ihr einen Job. Leider wurden wir dann aber gezwungen mit ihm zu trinken, was nicht einfach ist, denn der Mann ist einsam und gelangweilt und er trinkt viel.
Heute morgen bekam ich kurzfristig eine kurze Schicht fuer heute abend. Ausserdem traf ich Daniel wieder, der nachts in der Rezeption arbeitet und dem tagsueber langweilig ist. Er, Angela und ich sassen also eine Weile bei ihm im Zimmer- mit Fernseher und Internet. Morgen fahren wir alle zusammen nach Geelong.
Ich glaube inzwischen kennen ich jeden in Lorne. Zumindest aber jeden im Mantra.
Dann hab ich mich ja mit den Indern angefreundet. Und letztlich auch mit den Koreanerinnen (das mit dem Badputzen 1x pro Woche klappt leider noch nicht so richtig, ich muss sie immer dran erinnern und dann finden sie 1000 Ausreden). Und die Kuechenjungs lieben mich ja sowieso. Letzte Woche hab ich es geschafft, dass die eine Supervisorin, Ashlee, die Oberzicke, mich aus unerfindlichen Gruenden mag. Sie motzt zwar gerne mal zwischendurch rum und gibt Befehle, aber sie erzaehlt mir von ihrem Leben, fragt mich Dinge und vor allem gibt sie mir den Vorzug, wenn es ans Schichten verteilen geht. Gestern Abend sagte sie meinem Boss wie gut ich sei, in meiner Anwesenheit.
Da ich wenig Schichten diese Woche bekommen hatte, hab ich am Montag im Housekeeping gefragt, ob sie noch jemand brauchen und habe also Dienstag und Mittwoch mal wieder Betten gemacht und Zimmer geputzt und kenne jetzt auch die Jungs und Maedels vom Housekeeping.
Gestern lief ich gerade zum Supermarkt als mich ein Maedel ansprach, auf Deutsch. Ich erinnerte mich an sie, wusste aber nicht mehr woher. Stellte sich raus, ich hatte Angela in Melbourne im Hostel getroffen und sie war nun, nach ein paar Wochen in Warnambool, hier um einen Job zu suchen. Wir quatschten eine Weile und sassen dann in der Mantra Lounge und tranken Wein. Dort gabelte uns dann mein Chef, Marc, auf und versprach ihr einen Job. Leider wurden wir dann aber gezwungen mit ihm zu trinken, was nicht einfach ist, denn der Mann ist einsam und gelangweilt und er trinkt viel.
Heute morgen bekam ich kurzfristig eine kurze Schicht fuer heute abend. Ausserdem traf ich Daniel wieder, der nachts in der Rezeption arbeitet und dem tagsueber langweilig ist. Er, Angela und ich sassen also eine Weile bei ihm im Zimmer- mit Fernseher und Internet. Morgen fahren wir alle zusammen nach Geelong.
Ich glaube inzwischen kennen ich jeden in Lorne. Zumindest aber jeden im Mantra.
Nordish by nature
Montag | 13 April 09 | 09:32 AM
Ich hab einen kostenfreie Internetquelle aufgetan: Sophie, eine der Koreanerinnen, hat mir ihren Laptop geliehen, mit dem richtigen Passwort kann man uebers Mantra umsonst ins Netz. Yay!
Eigentlich gibt es bei mir nichts Neues zu berichten. Samstag und Sonntag Abend gearbeitet. Leider feststellen muessen, dass es nur am Freitag und Montag die Feiertagsbezahlung von 42 Dollar gibt, denn am Wochenende gibt es eh schon mehr als normal. Was mir nicht mehr Geld bringt, mich aber etwas troestet: diejenigen, die Freitag und Montag gearbeitet haben, hatten wesentlich weniger Stunden, so dass sie letztlich auch nicht mehr verdient haben als ich. Phil, einer der Supervisor, erzaehlte mir vorhin, dass es naechste Woche wieder eine Konferenz gibt und es danach absolut tot ist. Plane also bis auf weiteres, dann hier abzuhauen, genaueres ist allerdings noch unentschieden.
Gestern nach Schichtende war Party im Kostas, einem Restaurant "across the road". Hui, lange nicht so'n Kater gehabt. Direkt an der Bierquelle zu arbeiten, bekommt mir offenbar nicht gut.
Abgesehen vom free internet, habt ihr diesen Eintrag eigentlich meiner lieben Freundin Inga zu verdanken, die mir den Link zu diesem wunderbaren Zwiebelfisch-Artikel geschickt hat. Jetzt koennen mich auch endlich meine sueddeutschen Freunde verstehen. Ganz besonders widme ich diesen Eintrag daher der Claudi: dickes Bussi von deiner unterkuehlten norddeutschen Freundin, dem Anneken ;-)
Werde jetzt meinen Lindt-Hasen schlachten und dann meinen Brummschaedel mal etwas in die Sonne halten. So long!
Eigentlich gibt es bei mir nichts Neues zu berichten. Samstag und Sonntag Abend gearbeitet. Leider feststellen muessen, dass es nur am Freitag und Montag die Feiertagsbezahlung von 42 Dollar gibt, denn am Wochenende gibt es eh schon mehr als normal. Was mir nicht mehr Geld bringt, mich aber etwas troestet: diejenigen, die Freitag und Montag gearbeitet haben, hatten wesentlich weniger Stunden, so dass sie letztlich auch nicht mehr verdient haben als ich. Phil, einer der Supervisor, erzaehlte mir vorhin, dass es naechste Woche wieder eine Konferenz gibt und es danach absolut tot ist. Plane also bis auf weiteres, dann hier abzuhauen, genaueres ist allerdings noch unentschieden.
Gestern nach Schichtende war Party im Kostas, einem Restaurant "across the road". Hui, lange nicht so'n Kater gehabt. Direkt an der Bierquelle zu arbeiten, bekommt mir offenbar nicht gut.
Abgesehen vom free internet, habt ihr diesen Eintrag eigentlich meiner lieben Freundin Inga zu verdanken, die mir den Link zu diesem wunderbaren Zwiebelfisch-Artikel geschickt hat. Jetzt koennen mich auch endlich meine sueddeutschen Freunde verstehen. Ganz besonders widme ich diesen Eintrag daher der Claudi: dickes Bussi von deiner unterkuehlten norddeutschen Freundin, dem Anneken ;-)
Werde jetzt meinen Lindt-Hasen schlachten und dann meinen Brummschaedel mal etwas in die Sonne halten. So long!
... ältere Einträge