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Samstag | 14 März 09 | 02:51 PM
Hier herrscht Nordseewetter: Wind, Regen, graue Wolken, eher kuehl... Und Bodenseewetter: die Huegel sind komplett im Nebel versunken. Haette gerne endlich mal ein paar Fotos gemacht, aber das musste heute ausfallen.
Ich wohne im Berliner Zimmer: zu Regina aus Kreuzberg und mir ist gestern noch Doerthe aus Friedrichshain gezogen. Beide echte Berliner: R. stammt aus Frankfurt am Main und D. ausm Schwaebischen. Inzwischen ist es sehr ruhig im Hostel geworden, was ich gerade ganz angenehm finde, aber bald langweilig werden koennte. Zeit zum Nachholen, wozu ich bisher nicht gekommen bin.
Bin jetzt 2 Wochen hier und es kommt mir viel laenger vor. Damit ihr Euch nicht langweilt, gibt es hier ein paar Fotos aus Adelaide. Leider unkommentiert, nur soviel: die ersten paar sind aus Glenelg, wo ich mit Astrid luxurioes logiert habe. Wie bereits erwaehnt gefiel mir Adelaide ganz gut, da ich mal, noch in Sydney, die Idee hatte der Pioneer Architektur nachzustoebern, gibt es viele viele Fotos von Haeusern... denn in Adelaide gibt es viele viele davon. Und noch eine Besonderheit: anders als in Sydney und 99% Australiens gibt es in Adelaide viele Radfahrer und sogar auch Radwege. Radfahrer, die im Anzug zur Arbeit radeln, solche, die sich einfach nur fortbewegen und solche, die professionell Radfahren und sogar welche die mit FlipFlops Radfahren... aber Australier machen ja alles in FlipFlops. Die ganz echten Australier machen natuerlich alles barfuss. Es herrscht allerdings offenbar Helmpflicht. Also auf dem Rad, nicht generell in Australien.
Noch kurz zu Hahndorf: ein nettes Doerfchen, aber eigentlich nur auf Tourismus ausgelegt. Ueberall gibt es Sauerkraut und diverse Wuerste, mal mehr mal weniger echt. Die Haeuser fand ich eigentlich eher britisch anmutend, Cottages in Cornwall oder so. Deutsch gesprochen hat natuerlich auch niemand mehr. Aber der Bienenstich war absolut originalgetreu und lecker. Und wie Astrid so schoen feststellte als wir an unserm Auto vorbeigelaufen waren und zum 3. Mal die eine Strasse rauf- und runterliefen: "Zum Glueck ist es hier ja nicht haesslich."
Woran man sich als Deutscher in South Australia sehr gewoehnen muss ist die Abkuerzung SA, insbesondere in Verbindung mit den haeufiger mal auftauchenden German Dingen. Irgendwie ist das unangenehm, sowie das Wintersemester knapp WS ist, das Sommersemester aber immer Schwierigkeiten macht.
Bilder vom Roadtrip mit den beiden Finnen und auch endlich vom Hostel bei naechster Gelegenheit.
Ich wohne im Berliner Zimmer: zu Regina aus Kreuzberg und mir ist gestern noch Doerthe aus Friedrichshain gezogen. Beide echte Berliner: R. stammt aus Frankfurt am Main und D. ausm Schwaebischen. Inzwischen ist es sehr ruhig im Hostel geworden, was ich gerade ganz angenehm finde, aber bald langweilig werden koennte. Zeit zum Nachholen, wozu ich bisher nicht gekommen bin.
Bin jetzt 2 Wochen hier und es kommt mir viel laenger vor. Damit ihr Euch nicht langweilt, gibt es hier ein paar Fotos aus Adelaide. Leider unkommentiert, nur soviel: die ersten paar sind aus Glenelg, wo ich mit Astrid luxurioes logiert habe. Wie bereits erwaehnt gefiel mir Adelaide ganz gut, da ich mal, noch in Sydney, die Idee hatte der Pioneer Architektur nachzustoebern, gibt es viele viele Fotos von Haeusern... denn in Adelaide gibt es viele viele davon. Und noch eine Besonderheit: anders als in Sydney und 99% Australiens gibt es in Adelaide viele Radfahrer und sogar auch Radwege. Radfahrer, die im Anzug zur Arbeit radeln, solche, die sich einfach nur fortbewegen und solche, die professionell Radfahren und sogar welche die mit FlipFlops Radfahren... aber Australier machen ja alles in FlipFlops. Die ganz echten Australier machen natuerlich alles barfuss. Es herrscht allerdings offenbar Helmpflicht. Also auf dem Rad, nicht generell in Australien.
Noch kurz zu Hahndorf: ein nettes Doerfchen, aber eigentlich nur auf Tourismus ausgelegt. Ueberall gibt es Sauerkraut und diverse Wuerste, mal mehr mal weniger echt. Die Haeuser fand ich eigentlich eher britisch anmutend, Cottages in Cornwall oder so. Deutsch gesprochen hat natuerlich auch niemand mehr. Aber der Bienenstich war absolut originalgetreu und lecker. Und wie Astrid so schoen feststellte als wir an unserm Auto vorbeigelaufen waren und zum 3. Mal die eine Strasse rauf- und runterliefen: "Zum Glueck ist es hier ja nicht haesslich."
Woran man sich als Deutscher in South Australia sehr gewoehnen muss ist die Abkuerzung SA, insbesondere in Verbindung mit den haeufiger mal auftauchenden German Dingen. Irgendwie ist das unangenehm, sowie das Wintersemester knapp WS ist, das Sommersemester aber immer Schwierigkeiten macht.
Bilder vom Roadtrip mit den beiden Finnen und auch endlich vom Hostel bei naechster Gelegenheit.
Assessment
Donnerstag | 12 März 09 | 02:30 PM
Leider bleibt es bei 3 1/2 Sternen. Und es gab sogar weniger Punkte als letztes Jahr, obwohl soviel verbessert wurde. Gilbert ist ganz betruebt, weiss nicht woran es liegt. Glaubt dass der Inspector ihn vielleicht nicht mag :-( Arbeitet aber nun noch die 45 Seiten Bewertung durch... An mir lag es jedenfalls nicht, meine Betten waren heute perfekt, mit 1A Hospital Corner.
Ich finde immer noch, dass es das beste Hostel ist, dass ich je gesehen habe. Und die Gaestezufriedenheit ist doch eigentlich auch wesentlich wichtiger.
Sitze heute Abend mit Regine aus Kreuzberg, die beim RBB arbeitet, zusammen auf dem Sofa und kloene...
Ich finde immer noch, dass es das beste Hostel ist, dass ich je gesehen habe. Und die Gaestezufriedenheit ist doch eigentlich auch wesentlich wichtiger.
Sitze heute Abend mit Regine aus Kreuzberg, die beim RBB arbeitet, zusammen auf dem Sofa und kloene...
A hard day's night
Mittwoch | 11 März 09 | 09:36 AM
Na, jetzt krieg ich schon Beschwerden, dass ich nicht oft genug schreibe. (Frau P., Sie sollen doch an Ihrer MA schreiben und nicht dauernd Blog lesen! Erstes Kapitel schon fertig?) Dann werd ich das mal schnell nachholen.
Ich liebe das Meer. Ich liebe Wasser im Allgemeinen. Zum Schwimmen, zum Tauchen, zum Duschen, zum Baden und zum Zaehnepuuuutzen. Ich mag sogar Wasser im Schwimmbad, weil... na? Ja ich kann drin schwimmen. Ich mag auch am liebsten Wasser trinken- da allerdings ohne Chlor. Ich mag auch Regen und Schnee... naja, manchmal.
Mein liebstes Hobby ist Essen. Wisst ihr ja ;-) Bis auf so komische gaumenattackierende Dinge wie Sellerie und Kuemmel bin ich Allesfresser. Wisst ihr auch. Essen ist toll! Eine der besten Erfindungen der Natur.
Nun habe ich aber festgestellt, dass die Komibination von Wasser und Essen in Form von Tellerwaschen nicht so gut ist. Tellerwaschen ist dreckig, nass, koerperlich anstrengend, geistig verdummend und man kann sogar dabei Fehler machen. So'ne Restaurantkueche ist auch kein wirklich schoener Ort, es ist hektisch, laut, heiss und alle stehen sich staendig gegenseitig im Weg rum. Nun ja, war gutes Geld, aber ich hab beschlossen doch lieber gleich Millionaer zu werden.
Hab insgesamt am Wochende echt hart gearbeitet. Abgesehen von meinem taeglichen Job (7 Tage die Woche) bei dem ich im YHA Betten mache, hab ich Freitag und Samstag Abend Teller gewaschen. Sonntag hab ich sogar 3 Jobs gemacht: morgens im Cafe (wo ist denn dieser Accent dingsda auf der Englischen Tastatur bloss?), da war die Hoelle los, denn es handelte sich um ein langes Wochenende. In Victoria war am Montag Labour Day, warum auch immer die nicht wie alle anderen Laender der Welt und in den meisten der australischen Staaten den Tag der Arbeit am 1. Mai zelebrieren koennen- Wikipedia weiss zumindest, dass die Staaten sich mal wieder nicht einigen konnten.
Wie auch immer, Apollo (wie ich es inzwischen liebevoll abkuerze) war jedenfalls ueberschwemmt mit Touristen- auslaendisch wie australische. Das Hostel war Sonntagnacht zu 100% ausgebucht. Im Cafe sind wir alle wie die aufgestochenen Huehner rumgerannt, um irgendwie die 200 Mio. Kaffees und Big Breakfasts und Bacon & Eggs und Suppe und Kuchen und was nicht alles zu servieren, die Tische wieder abzuraeumen, die beiden Geschirrspueler zu fuellen und zu leeren usw. usw. Ich hab also gleich an meinem ersten Tag meiner Waitressing Karriere den Hoechstbetrieb erlebt. Sonntag also von 8-10 im Cafe, dann von 10-1 im Hostel Betten gemacht, von 1:30- kurz vor 5 wieder im Cafe, von 5-10 Teller gewaschen, um 10:15 tot ins Bett gefallen, am Montag der gleiche Spass nur ohne den Geschirrspuelgang am Ende. Die Arbeit im Cafe hat aber echt Spass gemacht und hoffe sehr, dass ich dort weiter arbeiten kann. Das entscheidet sich in den naechsten Tagen. Die Hochsaison ist ja nun mit dem Sommer zu Ende, so dass es eher wenig zu tun gibt...
Letzten Donnerstag war ich allerdings auch noch beim Vorstellungsgespraech im Restaurant in Lorne, und das lief ganz gut. Krieg im Laufe dieser Woche Bescheid, ob sie mich nehmen.
Gestern musste ich erstmal wieder runterschalten und schlafen. Heute haben wir dann noch mal extra viel geputzt, weil morgen der Inspector kommt, der die Qualitaet des Hostels begutachtet und nach bestimmten Kriterien Sterne vergibt. Bisher hat das Hostel 3 1/2 Sterne, diesmal sollen es 4 werden. Deshalb musste jeder Fleck gefunden werden, jedes Bett voll bezogen werden (bei den single beds wird normalerweise "nur" das Spannbettlaken aufgezogen und das Kissen bezogen, das Laken das man unter der Decke liegen hat wird nur mit der Decke ordentlich gefaltet drauf gelegt. Die Doppelbetten werden dagegen richtig gemacht, mit Lakenumschlag oben und Hospitel-Corner-Umschlag, so dass das Laken richtig fest sitzt... kennt ihr vielleicht aus Hotels) und auch das grosse Schild draussen vor der Tuer geputzt werden. Auf der YHA-Website gibt es ein Gaeste-Feedback bei dem unser Hostel vor ein paar Tagen eine Kundenzufriedenheit von 100% erreicht hat, was nur ungefaehr einmal im Jahr passiert! Poste demnaechst mal ein paar Fotos.
Ja, und ganz nebenbei versuche ich mir gerade auch noch, leider mehr schlecht als recht, eine Bewerbung fuer Berlin zusammenzubasteln. Und mich fuer ein Praktikum in Melbourne oder Sydney zu bewerben. Da kommt so'n Blog schon mal zu kurz, sorry!
Ich liebe das Meer. Ich liebe Wasser im Allgemeinen. Zum Schwimmen, zum Tauchen, zum Duschen, zum Baden und zum Zaehnepuuuutzen. Ich mag sogar Wasser im Schwimmbad, weil... na? Ja ich kann drin schwimmen. Ich mag auch am liebsten Wasser trinken- da allerdings ohne Chlor. Ich mag auch Regen und Schnee... naja, manchmal.
Mein liebstes Hobby ist Essen. Wisst ihr ja ;-) Bis auf so komische gaumenattackierende Dinge wie Sellerie und Kuemmel bin ich Allesfresser. Wisst ihr auch. Essen ist toll! Eine der besten Erfindungen der Natur.
Nun habe ich aber festgestellt, dass die Komibination von Wasser und Essen in Form von Tellerwaschen nicht so gut ist. Tellerwaschen ist dreckig, nass, koerperlich anstrengend, geistig verdummend und man kann sogar dabei Fehler machen. So'ne Restaurantkueche ist auch kein wirklich schoener Ort, es ist hektisch, laut, heiss und alle stehen sich staendig gegenseitig im Weg rum. Nun ja, war gutes Geld, aber ich hab beschlossen doch lieber gleich Millionaer zu werden.
Hab insgesamt am Wochende echt hart gearbeitet. Abgesehen von meinem taeglichen Job (7 Tage die Woche) bei dem ich im YHA Betten mache, hab ich Freitag und Samstag Abend Teller gewaschen. Sonntag hab ich sogar 3 Jobs gemacht: morgens im Cafe (wo ist denn dieser Accent dingsda auf der Englischen Tastatur bloss?), da war die Hoelle los, denn es handelte sich um ein langes Wochenende. In Victoria war am Montag Labour Day, warum auch immer die nicht wie alle anderen Laender der Welt und in den meisten der australischen Staaten den Tag der Arbeit am 1. Mai zelebrieren koennen- Wikipedia weiss zumindest, dass die Staaten sich mal wieder nicht einigen konnten.
Wie auch immer, Apollo (wie ich es inzwischen liebevoll abkuerze) war jedenfalls ueberschwemmt mit Touristen- auslaendisch wie australische. Das Hostel war Sonntagnacht zu 100% ausgebucht. Im Cafe sind wir alle wie die aufgestochenen Huehner rumgerannt, um irgendwie die 200 Mio. Kaffees und Big Breakfasts und Bacon & Eggs und Suppe und Kuchen und was nicht alles zu servieren, die Tische wieder abzuraeumen, die beiden Geschirrspueler zu fuellen und zu leeren usw. usw. Ich hab also gleich an meinem ersten Tag meiner Waitressing Karriere den Hoechstbetrieb erlebt. Sonntag also von 8-10 im Cafe, dann von 10-1 im Hostel Betten gemacht, von 1:30- kurz vor 5 wieder im Cafe, von 5-10 Teller gewaschen, um 10:15 tot ins Bett gefallen, am Montag der gleiche Spass nur ohne den Geschirrspuelgang am Ende. Die Arbeit im Cafe hat aber echt Spass gemacht und hoffe sehr, dass ich dort weiter arbeiten kann. Das entscheidet sich in den naechsten Tagen. Die Hochsaison ist ja nun mit dem Sommer zu Ende, so dass es eher wenig zu tun gibt...
Letzten Donnerstag war ich allerdings auch noch beim Vorstellungsgespraech im Restaurant in Lorne, und das lief ganz gut. Krieg im Laufe dieser Woche Bescheid, ob sie mich nehmen.
Gestern musste ich erstmal wieder runterschalten und schlafen. Heute haben wir dann noch mal extra viel geputzt, weil morgen der Inspector kommt, der die Qualitaet des Hostels begutachtet und nach bestimmten Kriterien Sterne vergibt. Bisher hat das Hostel 3 1/2 Sterne, diesmal sollen es 4 werden. Deshalb musste jeder Fleck gefunden werden, jedes Bett voll bezogen werden (bei den single beds wird normalerweise "nur" das Spannbettlaken aufgezogen und das Kissen bezogen, das Laken das man unter der Decke liegen hat wird nur mit der Decke ordentlich gefaltet drauf gelegt. Die Doppelbetten werden dagegen richtig gemacht, mit Lakenumschlag oben und Hospitel-Corner-Umschlag, so dass das Laken richtig fest sitzt... kennt ihr vielleicht aus Hotels) und auch das grosse Schild draussen vor der Tuer geputzt werden. Auf der YHA-Website gibt es ein Gaeste-Feedback bei dem unser Hostel vor ein paar Tagen eine Kundenzufriedenheit von 100% erreicht hat, was nur ungefaehr einmal im Jahr passiert! Poste demnaechst mal ein paar Fotos.
Ja, und ganz nebenbei versuche ich mir gerade auch noch, leider mehr schlecht als recht, eine Bewerbung fuer Berlin zusammenzubasteln. Und mich fuer ein Praktikum in Melbourne oder Sydney zu bewerben. Da kommt so'n Blog schon mal zu kurz, sorry!
On a rainy day
Freitag | 06 März 09 | 05:28 AM

Was machen Koalas eigentlich wenn es regnet?
Eco Beach YHA Apollo Bay
Mittwoch | 04 März 09 | 06:54 AM
Nur ein kurzes Lebenszeichen, da ich gerade wild am Karriere planen bin und gerade keine Zeit habe die vielen vielen Dinge zu erzaehlen, die ich gerne erzaehlen wuerde:
Ich arbeite derzeit in der Jugendherberge in Apollo Bay, taeglich 2 Stunden, dafuer wohne ich umsonst. Mache Betten, wische und sauge Zimmer, leere Muelleimer und mache die Waesche- alles weder anstrengend noch ekelig. Die Arbeitsatmosphaere ist die beste, die ich je hatte. Mein Chef Gilbert, der Herbergsvater, ist ein gemuetlicher grauhaariger sehr angenehmer Mann Ende 50/ Anfang 60, der einen extrem hohen Anspruch an die Sauberkeit seines Hostels und die Qualitaet des Services hat, aber dabei sehr relaxt, gutmuetig und immer freundlich ist. Er leitet seit ueber 30 Jahren Hostels. Dieses ist eins von 3 YHA-Eco-Hostels weltweit (das erste wurde in Hall's Gap in den Grampians, ein paar 100km von hier, gebaut- das haben er und seine Frau Gay auch mal geleitet, ein weiteres steht in Island, dies ist das 3.). Das Gebaeude ist so konstruiert, dass es moeglichst wenig Energie verbraucht- sommers wie winters angenehm temperiert ist. Noch dazu ist es sehr schlicht, aber stilvoll und gemuetlich eingerichtet- ganz wie ich es mag! Das Hostel ist derzeit im Gaeste-Feedback der YHA auf Nummer 1!! Dass ich mich hier so wohlfuehle ist noch dazu aber wohl auch IKEA geschuldet (sogar das Besteck ist das gleiche wie meins- das 2. billigste bei IKEA??)
Ausser mir haben hier noch eine Kanadierin, Amanda, und eine Finnin, Tiia gearbeitet, die beide heute nach 3 Monaten abgereist sind. Jetzt bleibt noch eine Kollegin: Valeria aus Belgien. Da wir nun nur noch zu 2. sind, werde ich wohl nun mehr arbeiten koennen, je Extra-Stunde gibt es 16 Dollar, was fuer die Arbeit sehr gut bezahlt ist. Dennoch reichen die Stunden nicht, um wirklich was zu verdienen. Ab Freitag kann ich in einem Restaurant anfangen- als Tellerwaescher. Doofe Arbeit, aber es gibt am Wochenende 20 Dollar, unter der Woche leider nur 15. Aber auch da werde ich voraussichtlich nur 3 Schichten a 4 Stunden pro Woche arbeiten koennen. Also klappere ich jetzt noch die anderen Restaurants und Cafes im Ort ab, auf der Suche nach einem Kellnerjob mit mehr Schichten.
Ausserdem habe ich noch den Lorne-Joker im Aermel. Dort habe ich morgen ein Vorstellungsgespraech im Restaurant- laut Ann Kristin ein ziemlich sicheres Zeichen, dass die mich nehmen. Das waere wohl ganz gut verdientes Geld. Allerdings will ich hier aus Apollo Bay eigentlich gar nicht weg, nicht nur weil ich Gilbert gesagt habe, ich wuerde 3 Monate bleiben- wegen der Luege fuehle ich mich schon schlecht genug- aber vor allem, weil es so nett hier ist.
Hm. Ja. Darueber gruebel ich gerade. Dazu kommen nun noch die Bewerbungen auf ein Volontariat in Berlin, die gerade echt akut werden und auch Auswirkungen auf meine Zeit hier haben koennten.
In den Fotoalben Bilder aus Hahndorf.
Ich arbeite derzeit in der Jugendherberge in Apollo Bay, taeglich 2 Stunden, dafuer wohne ich umsonst. Mache Betten, wische und sauge Zimmer, leere Muelleimer und mache die Waesche- alles weder anstrengend noch ekelig. Die Arbeitsatmosphaere ist die beste, die ich je hatte. Mein Chef Gilbert, der Herbergsvater, ist ein gemuetlicher grauhaariger sehr angenehmer Mann Ende 50/ Anfang 60, der einen extrem hohen Anspruch an die Sauberkeit seines Hostels und die Qualitaet des Services hat, aber dabei sehr relaxt, gutmuetig und immer freundlich ist. Er leitet seit ueber 30 Jahren Hostels. Dieses ist eins von 3 YHA-Eco-Hostels weltweit (das erste wurde in Hall's Gap in den Grampians, ein paar 100km von hier, gebaut- das haben er und seine Frau Gay auch mal geleitet, ein weiteres steht in Island, dies ist das 3.). Das Gebaeude ist so konstruiert, dass es moeglichst wenig Energie verbraucht- sommers wie winters angenehm temperiert ist. Noch dazu ist es sehr schlicht, aber stilvoll und gemuetlich eingerichtet- ganz wie ich es mag! Das Hostel ist derzeit im Gaeste-Feedback der YHA auf Nummer 1!! Dass ich mich hier so wohlfuehle ist noch dazu aber wohl auch IKEA geschuldet (sogar das Besteck ist das gleiche wie meins- das 2. billigste bei IKEA??)
Ausser mir haben hier noch eine Kanadierin, Amanda, und eine Finnin, Tiia gearbeitet, die beide heute nach 3 Monaten abgereist sind. Jetzt bleibt noch eine Kollegin: Valeria aus Belgien. Da wir nun nur noch zu 2. sind, werde ich wohl nun mehr arbeiten koennen, je Extra-Stunde gibt es 16 Dollar, was fuer die Arbeit sehr gut bezahlt ist. Dennoch reichen die Stunden nicht, um wirklich was zu verdienen. Ab Freitag kann ich in einem Restaurant anfangen- als Tellerwaescher. Doofe Arbeit, aber es gibt am Wochenende 20 Dollar, unter der Woche leider nur 15. Aber auch da werde ich voraussichtlich nur 3 Schichten a 4 Stunden pro Woche arbeiten koennen. Also klappere ich jetzt noch die anderen Restaurants und Cafes im Ort ab, auf der Suche nach einem Kellnerjob mit mehr Schichten.
Ausserdem habe ich noch den Lorne-Joker im Aermel. Dort habe ich morgen ein Vorstellungsgespraech im Restaurant- laut Ann Kristin ein ziemlich sicheres Zeichen, dass die mich nehmen. Das waere wohl ganz gut verdientes Geld. Allerdings will ich hier aus Apollo Bay eigentlich gar nicht weg, nicht nur weil ich Gilbert gesagt habe, ich wuerde 3 Monate bleiben- wegen der Luege fuehle ich mich schon schlecht genug- aber vor allem, weil es so nett hier ist.
Hm. Ja. Darueber gruebel ich gerade. Dazu kommen nun noch die Bewerbungen auf ein Volontariat in Berlin, die gerade echt akut werden und auch Auswirkungen auf meine Zeit hier haben koennten.
In den Fotoalben Bilder aus Hahndorf.
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