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Run Lola Run
Freitag | 16 Januar 09 | 04:40 AM
Vom 10.- 31. Januar laeuft hier das Sydney Festival mit vielen kulturellen Veranstaltungen: Konzerte, Konzerte, Filme, Theater- das meiste OpenAir und in der Inner City. Den ersten Tag, an dem alle Veranstaltungen gratis waren, hab ich leider verpasst, weil das der Tag war an dem Astrid und Richard wiederkamen. Viele Veranstaltungen sind mir zu teuer, z.B. das Musikfestival auf Cockatoo Island (eine Insel im Hafen von Sydney, die in der Pionierzeit als Gefaengnis fuer besonders ueble oder rueckfaellige Straeflinge diente), bei dem eine Headliner-Band das Programm bestimmen darf bzw. anderen Bands einlaed teilzunehmen. Dieses Jahr: Nick Cave and The Bad Seeds. Ist aber eh auch ausverkauft.
Gestern war ich im Rahmen dessen bei einem gratis OpenAir Screening von "Lola rennt" mit Live-Musik der Band "The Bays" im Darling Harbour. Der Film war hier ein Riesenhit, wahrscheinlich DER deutsche Film der letzten 50 Jahre oder so. Und ganz ohne Nazis oder sonstigen Geschichtsdramen!
Wie sagt man: ein Film am Puls der Zeit? Oder: Traf den Zeitgeist (uebrigens ein schoenes deutsches Wort, dass ins Englische importiert wurde). Nun auch eine schoene Uebung die Berlin-Bilder zuzuordnen.

Und wie immer spielen natuerlich die ueblichen Verdaechtigen des deutschen Films und Fernsehens mit: Herbert Knaup, Suzanne von Borsody, Armin Rhode, Monica Bleibtreu und ganz wunderbar als Penner Joachim Krol. Und natuerlich Heino Ferch, der Mann mit dem Vertrag auf Lebenszeit in jedem deutschen Film mitspielen zu duerfen- allerdings kaum zu erkennen und auch kaum im Bild.

Moritz Bleibtreu und Franka Potente waren noch verdammt jung. Er spielte damals schon die immer gleiche Rolle- vermutlich sich selbst. Sie dagegen ist leider irgendwie inzwischen vom Radar verschwunden, oder? Vielleicht ist sie auch nur nicht so dicke mit Heino Ferch?
Fazit: ein immer noch sehr unterhaltsamer Film, auch nach 10 Jahren noch/ wieder. Einen neuen Soundtrack haette der Film meines Erachtens allerdings nicht unbedingt gebraucht. "I wish I was a hunter..."
Den Job hab ich leider nicht bekommen. Gestern kurz etwas frustriert deswegen, aber heute geht die Suche weiter.
Gestern war ich im Rahmen dessen bei einem gratis OpenAir Screening von "Lola rennt" mit Live-Musik der Band "The Bays" im Darling Harbour. Der Film war hier ein Riesenhit, wahrscheinlich DER deutsche Film der letzten 50 Jahre oder so. Und ganz ohne Nazis oder sonstigen Geschichtsdramen!
Wie sagt man: ein Film am Puls der Zeit? Oder: Traf den Zeitgeist (uebrigens ein schoenes deutsches Wort, dass ins Englische importiert wurde). Nun auch eine schoene Uebung die Berlin-Bilder zuzuordnen.

Und wie immer spielen natuerlich die ueblichen Verdaechtigen des deutschen Films und Fernsehens mit: Herbert Knaup, Suzanne von Borsody, Armin Rhode, Monica Bleibtreu und ganz wunderbar als Penner Joachim Krol. Und natuerlich Heino Ferch, der Mann mit dem Vertrag auf Lebenszeit in jedem deutschen Film mitspielen zu duerfen- allerdings kaum zu erkennen und auch kaum im Bild.

Moritz Bleibtreu und Franka Potente waren noch verdammt jung. Er spielte damals schon die immer gleiche Rolle- vermutlich sich selbst. Sie dagegen ist leider irgendwie inzwischen vom Radar verschwunden, oder? Vielleicht ist sie auch nur nicht so dicke mit Heino Ferch?
Fazit: ein immer noch sehr unterhaltsamer Film, auch nach 10 Jahren noch/ wieder. Einen neuen Soundtrack haette der Film meines Erachtens allerdings nicht unbedingt gebraucht. "I wish I was a hunter..."
Den Job hab ich leider nicht bekommen. Gestern kurz etwas frustriert deswegen, aber heute geht die Suche weiter.
Apple heaven?
Mittwoch | 14 Januar 09 | 03:58 AM

Hach, seufz... ist das nicht schoen? Ob die auch MacBooks verleihen?
Sorry, ich schaffe es gerade nicht den laengeren Beitrag zu unserem Trip durch Victoria zu schreiben. Will dazu ein paar mehr Fotos posten und bin dabei ein Fotoalbum anzulegen, hier im Blog dauert das hochladen immer so ewig. Ich hoffe aber, dass ich's bis Ende der Woche schaffe.
Am Wochenende ist Astrid wiedergekommen, mit noch sehr kleiner Babybeule. Silke und Stefan sind Sonntag mit einer kleinen Traene im Augenwinkel - Silke zumindest - zurueck ins Winterwunderland geflogen.
Ich bin noch immer mit der Jobsuche beschaeftigt, schreibe eifrig Bewerbungen, obwohl es leider z.Zt. echt wenig Angebote gibt, weil Ferien sind. Am Montag hatte ich mein erstes Jobinterview, das lief ganz gut, sie wollen mir heute Bescheid geben. Wenn's klappt, demnaechst mehr dazu.
So long!
Gesehen: "The curious case of Benjamin Button" - Brad Pitt kommt als alter Mann zur Welt und wird im Laufe des Lebens immer juenger und verliebt sich in eine normal alterende Cate Blanchett (die ich unbedingt hier im Theater sehen moechte).
Obwohl sehr amerikanisch, doch irgendwie beeindruckend. Hauptsaechlich wegen des Make-up und Computermorphing.
Chardonnay Chardonnay
Donnerstag | 08 Januar 09 | 04:18 AM
In meiner ersten Woche in Sydney habe ich eine Tagestour ins Weinanbaugebiet Hunter Valley gemacht, erinnert ihr Euch? Ich nicht... nein, just kidding. So viel Wein gab's dann doch nicht.
Um 7.30 Uhr wurde ich und 12 weitere Teilnehmner mit einem kleinen Bus vom YHA in Central Sydney abgeholt. Unter Ihnen 4 Iren aus meinem Hostel, die mir in Anbetracht des Vorhabens irgendwie unheimlich erschienen... und ueberhaupt trinken Iren nicht Bier, Bier und manchmal auch Bier? Wir rasten dann ca. 2 Stunden den Freeway entlang aus der Grossstadt heraus, hinein in eine gruene Huegellandschaft mit Traktoren und Kuehen. Der Busfahrer gab froehlich ein Gemisch aus Sightseeingtipps und jokes nach australischem Humor von sich. Alle anderen schwiegen sich eisern an. Wie das halt so ist auf solchen Fahrten.
Teletubbies-Land also, das ich spaeter auch aehnlich in Victoria noch mit Stefan und Silke bestaunte. Dort grenzte eine Winery an die naechste. Inmitten der gruenen Huegel Blockhaueser mit ueppiger Blumenpracht, rundherum Terrasse, schattige Baeume. Idylle pur. Im kuehlen Schankraum gab es dann viel viel leckerer Wein zu kosten.
Die Spezialitaet des Hunter Valley ist offenbar der Semillion unter den Weissweinen, der Shiraz bei den Roten. Letzteren mochte ich schon vorher gerne, staubtrockener dunkelroter Wein. Bei den weissen hab ich eher den Verdehlo fuer mich entdeckt. In der ersten Winery kam ich dann mit einer Britin, Julie, ins Gespraech, die als einzige auch alleine unterwegs war. Ab da wurde es sehr spassig, zeitweise auch albern. Und langsam kamen dann auch die Gespraeche im Bus in Gang. Am Ende waren wir dann alle beste Freunde.
Insgesamt besichtigten wir 5 Wineries. Da das Ganze auf den 1-Tages-Durchschnittstouri angelegt war, gab es leider eher wenig Wein, danach immer viel Dessertweine und Likoere. Letztere habe ich dann schnell ausgelassen, ist ja bekannterweise eher nicht so mein Ding. Obwohl ich mir die 2 Dessertweine, die ich probiert habe schon als solche ganz gut vorstellen konnte.
Das meiste waren kleine Familienbetriebe, die ihren Wein teilweise nur in Australien vertreiben. Ueberall waren nette Menschen, die uns viel und stolz ueber ihre leckeren Weine erzaehlten. Leider waren die Weine fuer meinen derzeitigen Geldbeutel nicht erschwinglich. Die bekanntesten Winzer waren Rosemount und Lindeman's (die bekommt man auch bei uns), Lindeman's hatten leider geschlossen. Zwischendurch gab es Mittagessen- organic food.
Am Ende besuchten wir noch eine Brauerei, die da irgendwie fehl am Platze wirkte, diesen Umstand aber versuchten als Marketingstrategie zu verkaufen: das Bier wurde in Weinflaschen verkauft. Den Schankmeister habe ich dann wohl etwas verstimmt als ich fragte, was es denn mit dem "Hunter Koelsch" auf sich habe, wie die Verbindung zum deutschen Koelsch sei? Logische Antwort: das urspruengliche Rezept kam aus Koeln. Dann war ich noch so forsch zu sagen, dass "Lager" das deutsche Wort fuer "storage" sei, daher der Name dieser Art Bier... Meine Reisefreunde waren begeistert (und beschwipst), der gute Braumeister irgendwie nicht so, was laut den Iren daran lag, dass ich mehr ueber Bier wusste als er... naja, danke, aber aeh... nein!
Zum Schluss in der Kaeserei trafen wir 2 Teilnehmer unserer Grupper, Vater und Tochter, wieder, die nach dem ersten Weingut die weiteren mit dem Rad erkundeten. Was morgens eine sehr schoene Idee schien, war mittags nicht mehr so angenehm, da es extrem heiss wurde und angesichts des Alkoholpegels waren wir anderen dann doch ganz froh im klimatisierten Bus sitzen zu koennen. Auf dem Rueckweg doesten wir dann alle erschoepft und selig vor uns hin, tauschten aber noch die ein oder andere Emailadresse, weshalb ich hier jetzt diese einigermassen "decent" Bilder posten kann:



Chardonnay gab es uebrigens gar nicht, der Titel ist nur eine kleine Reminiszenz an ein wunderbares Lied... (bei Interesse bitte naehere Details bei Tammy erfragen)
Und ja, ich weiss, dass man bei einer richtigen Weinverkostung nicht alles wirklich trinkt, aber dies hier war anders... spassiger, touristisch.
In diesem Sinne: cheers, folks!
Um 7.30 Uhr wurde ich und 12 weitere Teilnehmner mit einem kleinen Bus vom YHA in Central Sydney abgeholt. Unter Ihnen 4 Iren aus meinem Hostel, die mir in Anbetracht des Vorhabens irgendwie unheimlich erschienen... und ueberhaupt trinken Iren nicht Bier, Bier und manchmal auch Bier? Wir rasten dann ca. 2 Stunden den Freeway entlang aus der Grossstadt heraus, hinein in eine gruene Huegellandschaft mit Traktoren und Kuehen. Der Busfahrer gab froehlich ein Gemisch aus Sightseeingtipps und jokes nach australischem Humor von sich. Alle anderen schwiegen sich eisern an. Wie das halt so ist auf solchen Fahrten.
Teletubbies-Land also, das ich spaeter auch aehnlich in Victoria noch mit Stefan und Silke bestaunte. Dort grenzte eine Winery an die naechste. Inmitten der gruenen Huegel Blockhaueser mit ueppiger Blumenpracht, rundherum Terrasse, schattige Baeume. Idylle pur. Im kuehlen Schankraum gab es dann viel viel leckerer Wein zu kosten.
Die Spezialitaet des Hunter Valley ist offenbar der Semillion unter den Weissweinen, der Shiraz bei den Roten. Letzteren mochte ich schon vorher gerne, staubtrockener dunkelroter Wein. Bei den weissen hab ich eher den Verdehlo fuer mich entdeckt. In der ersten Winery kam ich dann mit einer Britin, Julie, ins Gespraech, die als einzige auch alleine unterwegs war. Ab da wurde es sehr spassig, zeitweise auch albern. Und langsam kamen dann auch die Gespraeche im Bus in Gang. Am Ende waren wir dann alle beste Freunde.
Insgesamt besichtigten wir 5 Wineries. Da das Ganze auf den 1-Tages-Durchschnittstouri angelegt war, gab es leider eher wenig Wein, danach immer viel Dessertweine und Likoere. Letztere habe ich dann schnell ausgelassen, ist ja bekannterweise eher nicht so mein Ding. Obwohl ich mir die 2 Dessertweine, die ich probiert habe schon als solche ganz gut vorstellen konnte.
Das meiste waren kleine Familienbetriebe, die ihren Wein teilweise nur in Australien vertreiben. Ueberall waren nette Menschen, die uns viel und stolz ueber ihre leckeren Weine erzaehlten. Leider waren die Weine fuer meinen derzeitigen Geldbeutel nicht erschwinglich. Die bekanntesten Winzer waren Rosemount und Lindeman's (die bekommt man auch bei uns), Lindeman's hatten leider geschlossen. Zwischendurch gab es Mittagessen- organic food.
Am Ende besuchten wir noch eine Brauerei, die da irgendwie fehl am Platze wirkte, diesen Umstand aber versuchten als Marketingstrategie zu verkaufen: das Bier wurde in Weinflaschen verkauft. Den Schankmeister habe ich dann wohl etwas verstimmt als ich fragte, was es denn mit dem "Hunter Koelsch" auf sich habe, wie die Verbindung zum deutschen Koelsch sei? Logische Antwort: das urspruengliche Rezept kam aus Koeln. Dann war ich noch so forsch zu sagen, dass "Lager" das deutsche Wort fuer "storage" sei, daher der Name dieser Art Bier... Meine Reisefreunde waren begeistert (und beschwipst), der gute Braumeister irgendwie nicht so, was laut den Iren daran lag, dass ich mehr ueber Bier wusste als er... naja, danke, aber aeh... nein!
Zum Schluss in der Kaeserei trafen wir 2 Teilnehmer unserer Grupper, Vater und Tochter, wieder, die nach dem ersten Weingut die weiteren mit dem Rad erkundeten. Was morgens eine sehr schoene Idee schien, war mittags nicht mehr so angenehm, da es extrem heiss wurde und angesichts des Alkoholpegels waren wir anderen dann doch ganz froh im klimatisierten Bus sitzen zu koennen. Auf dem Rueckweg doesten wir dann alle erschoepft und selig vor uns hin, tauschten aber noch die ein oder andere Emailadresse, weshalb ich hier jetzt diese einigermassen "decent" Bilder posten kann:



Chardonnay gab es uebrigens gar nicht, der Titel ist nur eine kleine Reminiszenz an ein wunderbares Lied... (bei Interesse bitte naehere Details bei Tammy erfragen)
Und ja, ich weiss, dass man bei einer richtigen Weinverkostung nicht alles wirklich trinkt, aber dies hier war anders... spassiger, touristisch.
In diesem Sinne: cheers, folks!
Blue Mountains
Dienstag | 06 Januar 09 | 11:38 AM
Habe heute Verwandte in den Blauen Bergen besucht, die Cousine meiner Oma. Dort ausserhalb von Sydney (ca. 1 1/2 Stunden mit dem Zug) in den Huegeln ist es meist etwas kuehler als in der Stadt. Allerdings waren es heute annaehernd 40 Grad!!! So haben wir drinnen neben dem Ventilator gesessen und uns mit eisigen Getraenken versucht runterzukuehlen und dabei in der Familiengeschichte rumgestochert. Zum Abschied gab's eine Schachtel Rocher Goldkugeln, die ich von meiner Oma auch schon oft bekommen habe.
Auf dem Weg zurueck war es ekelhaft klebrig heiss, (auf der Hinfahrt bin ich in der klimatisierten Luft fast erfroren) und dann hielt der Zug mitten auf der Strecke. Die Ansagen aus dem kraechzenden Lautsprecher informierten uns, dass der Zug ein paar Minuten halten muesse, weil vor der naechsten Station ein Zug liegengeblieben sei, man wuesste aber nicht wie lange es dauern wuerde- mehr als man durchschnittlich von einer deutschen Ansage erwartet. Dann wurde diese huebsche Ansage wiederholt: "You may get off the train for a smoke, but may not leave the platform." Man sorgt sich tatsaechlich um die Raucher, obwohl das Rauchverbot in Gaststaetten etc. und auch Zuegen hier ja schon etliche Jahre gilt. Oder weil?
Ein anderes schoenes Detail der australischen Zuege, das ich wieder vergessen hatte: man kann die Rueckenlehne umklappen, quasi ueber den Sitz schieben, so dass man je nach Belieben in die eine oder andere Richtung sitzt bzw. sich auch gegenuebersitzen kann. Tolle Erfindung!
Meine Trinkkumpanen von der Weintour haben Fotos geschickt, die gibt es demnaechst. Und auch endlich mehr ueber unsere Tour durch Victoria. Versprochen. Silke und Stefan kommen morgen zurueck. Ende der Woche auch Astrid und Richard. Bis dahin bin ich eifrig auf Jobsuche, leider sieht es z.Zt. aufgrund der Sommerferien nicht sehr vielversprechend aus.
Mehr in Baelde. Cheers folks!
Auf dem Weg zurueck war es ekelhaft klebrig heiss, (auf der Hinfahrt bin ich in der klimatisierten Luft fast erfroren) und dann hielt der Zug mitten auf der Strecke. Die Ansagen aus dem kraechzenden Lautsprecher informierten uns, dass der Zug ein paar Minuten halten muesse, weil vor der naechsten Station ein Zug liegengeblieben sei, man wuesste aber nicht wie lange es dauern wuerde- mehr als man durchschnittlich von einer deutschen Ansage erwartet. Dann wurde diese huebsche Ansage wiederholt: "You may get off the train for a smoke, but may not leave the platform." Man sorgt sich tatsaechlich um die Raucher, obwohl das Rauchverbot in Gaststaetten etc. und auch Zuegen hier ja schon etliche Jahre gilt. Oder weil?
Ein anderes schoenes Detail der australischen Zuege, das ich wieder vergessen hatte: man kann die Rueckenlehne umklappen, quasi ueber den Sitz schieben, so dass man je nach Belieben in die eine oder andere Richtung sitzt bzw. sich auch gegenuebersitzen kann. Tolle Erfindung!
Meine Trinkkumpanen von der Weintour haben Fotos geschickt, die gibt es demnaechst. Und auch endlich mehr ueber unsere Tour durch Victoria. Versprochen. Silke und Stefan kommen morgen zurueck. Ende der Woche auch Astrid und Richard. Bis dahin bin ich eifrig auf Jobsuche, leider sieht es z.Zt. aufgrund der Sommerferien nicht sehr vielversprechend aus.
Mehr in Baelde. Cheers folks!
Happy New Year!
Samstag | 03 Januar 09 | 10:18 AM
Hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen, habt schoen gefeiert.
Ich habe mit Jodie und Freunden von ihr gefeiert. Waren sehr lecker essen. Marco, ein Oesterreicher, und seine Freundin hatten erst in Deutschland, dann 2 Jahre in Amsterdam gelebt, Jodie und Rene hatten sich in Hamburg kennengelernt als sie dort beim "Phantom der Oper" getanzt haben. Wir hatten also einige Klischees auszutauschen. Unter anderem, dass Deutsche sich sehr viel konservativer kleiden, vor allem die Frauen, nur Hosen, fast nie Roecke, hochgeschlossen, Polohemden, Blusen etc. Naja, ist halt nicht so warm wie hier... und Hamburg mag auch etwas speziell sein, aber sonst... ja doch.
Silvester in Sydney ist anders als bei uns. Private Knallerei und Feuerwerk ist verboten, was angenehm und gleichzeitig irgendwie enttaeuschend ist. Es riecht gar nicht nach Silvester. Es gibt aber ein offizielles grosses Feuerwerk ueber dem Hafen, das offenbar jedes Jahr ein Motto hat, dieses Mal "creation"- wir vermuten, dass es die Entschuldigung des Premierministers an die Aborigines dieses Jahr aufgreift und deren Glauben an die Dreamtime. Zentrum des Spektakels ist die Harbour Bridge. Es gibt ein Feuerwerk um 9 und dann um Mitternacht. Die gesamte Inner City zum Hafen hin wird ab nachmittags bis 1h nachts fuer Autos gesperrt. Die Massen stroemen also zu Fuss runter zur Oper und auf dem Rueckweg kriegt man keine Taxis mehr, weil alle nach Hause wollen.
Marco arbeitet in einer Bank, im 26. Stock, wo er uns zum 21h- Feuerwerk einschleuste, das aber leider nur ca. 6 Minuten ging und weil der Taxifahrer uns wegen der Sperrungen falsch absetzte, verpassten wir es. Bis 12 irrten wir leider etwas ziellos von Bar zu Bar, da die meisten sehr leer waren oder um 10 schlossen. Offenbar war ganz Sydney an der Oper oder in den Clubs mit horrenden Eintrittspreisen. Nur knapp sind wir auch Paris Hilton entkommen, die offenbar in einem Club in Kings Cross feierte und auf dessen Paparazzi-Fotos wir nicht erscheinen wollten.
Um 12 dann wieder zurueck in die Bank. Wunderbarer Blick ueber Hafen und Feuerwerk, leider aber nur ein winziges Stueck der Harbour Bridge gesehen. War trotzdem toll.

Anne und Jodie ordentlich aufgetakelt

Feuerwerk im Hafen (links die Oper)...

... und ueber der Harbour Bridge, ganz rechts laesst sich noch ein winziges helles Zipfelchen der Oper erahnen
PS: Hooray fuer Kathi, die bisher als einzige Kommentare hinterlaesst und dafuer sorgt, dass dieses Blog nicht ganz so einseitig aussieht. Danke Kathi! ;-)
Ich habe mit Jodie und Freunden von ihr gefeiert. Waren sehr lecker essen. Marco, ein Oesterreicher, und seine Freundin hatten erst in Deutschland, dann 2 Jahre in Amsterdam gelebt, Jodie und Rene hatten sich in Hamburg kennengelernt als sie dort beim "Phantom der Oper" getanzt haben. Wir hatten also einige Klischees auszutauschen. Unter anderem, dass Deutsche sich sehr viel konservativer kleiden, vor allem die Frauen, nur Hosen, fast nie Roecke, hochgeschlossen, Polohemden, Blusen etc. Naja, ist halt nicht so warm wie hier... und Hamburg mag auch etwas speziell sein, aber sonst... ja doch.
Silvester in Sydney ist anders als bei uns. Private Knallerei und Feuerwerk ist verboten, was angenehm und gleichzeitig irgendwie enttaeuschend ist. Es riecht gar nicht nach Silvester. Es gibt aber ein offizielles grosses Feuerwerk ueber dem Hafen, das offenbar jedes Jahr ein Motto hat, dieses Mal "creation"- wir vermuten, dass es die Entschuldigung des Premierministers an die Aborigines dieses Jahr aufgreift und deren Glauben an die Dreamtime. Zentrum des Spektakels ist die Harbour Bridge. Es gibt ein Feuerwerk um 9 und dann um Mitternacht. Die gesamte Inner City zum Hafen hin wird ab nachmittags bis 1h nachts fuer Autos gesperrt. Die Massen stroemen also zu Fuss runter zur Oper und auf dem Rueckweg kriegt man keine Taxis mehr, weil alle nach Hause wollen.
Marco arbeitet in einer Bank, im 26. Stock, wo er uns zum 21h- Feuerwerk einschleuste, das aber leider nur ca. 6 Minuten ging und weil der Taxifahrer uns wegen der Sperrungen falsch absetzte, verpassten wir es. Bis 12 irrten wir leider etwas ziellos von Bar zu Bar, da die meisten sehr leer waren oder um 10 schlossen. Offenbar war ganz Sydney an der Oper oder in den Clubs mit horrenden Eintrittspreisen. Nur knapp sind wir auch Paris Hilton entkommen, die offenbar in einem Club in Kings Cross feierte und auf dessen Paparazzi-Fotos wir nicht erscheinen wollten.
Um 12 dann wieder zurueck in die Bank. Wunderbarer Blick ueber Hafen und Feuerwerk, leider aber nur ein winziges Stueck der Harbour Bridge gesehen. War trotzdem toll.

Anne und Jodie ordentlich aufgetakelt

Feuerwerk im Hafen (links die Oper)...

... und ueber der Harbour Bridge, ganz rechts laesst sich noch ein winziges helles Zipfelchen der Oper erahnen
PS: Hooray fuer Kathi, die bisher als einzige Kommentare hinterlaesst und dafuer sorgt, dass dieses Blog nicht ganz so einseitig aussieht. Danke Kathi! ;-)
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