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Yarrawarrah
Donnerstag | 14 Mai 09 | 03:40 PM
Seid ihr schon mal 300 km mit oeffentlichen Verkehrsmitteln gefahren und habt dafuer nur 10 Euro bezahlt? Ich heute, von Canberra nach Sydney mit dem Bus. Muss sowieso feststellen, dass Reisen in Australien irgendwie sehr einfach ist, und guenstig.
Bin also zurueck in Sydney. Komme bis Samstag bei Astrid unter, die ganz ganz kugelig ist. Helfe Babybett aufbauen, schwere Kisten aus dem Weg raeumen und Gemuese schnippeln und werde dafuer von Richard lecker bekocht und bekomme ein eigenes Gaestezimmer, wo ich meine 7000 Sachen ausbreiten und sortieren kann.
Das Beste: es ist hier noch viel waermer als in Lorne, Melbourne und Canberra, ganz wunderschoen mild und sonnig. Schon hat sich mein Schnupfen wieder davon geschlichen. Life is good.
Bin also zurueck in Sydney. Komme bis Samstag bei Astrid unter, die ganz ganz kugelig ist. Helfe Babybett aufbauen, schwere Kisten aus dem Weg raeumen und Gemuese schnippeln und werde dafuer von Richard lecker bekocht und bekomme ein eigenes Gaestezimmer, wo ich meine 7000 Sachen ausbreiten und sortieren kann.
Das Beste: es ist hier noch viel waermer als in Lorne, Melbourne und Canberra, ganz wunderschoen mild und sonnig. Schon hat sich mein Schnupfen wieder davon geschlichen. Life is good.
Swineflu
Mittwoch | 13 Mai 09 | 00:06 PM

Das soll mich wohl beruhigen. Tut es aber irgendwie nicht...
Australian Capital Territory
Dienstag | 12 Mai 09 | 00:35 PM
Nun bin ich also in allen australischen Bundesstaaten und den beiden Territorien gewesen.
Canberra ist eine komische Stadt. "Canberra ist eine Planhauptstadt und wurde 1908 aufgrund der Rivalität zwischen Melbourne und Sydney als Kompromisslösung zur zukünftigen Hauptstadt bestimmt. Nach einem internationalen Städtebauwettbewerb entschied sich die australische Regierung für den Entwurf des US-amerikanischen Architekten Walter Burley Griffin. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1913, den Status als Hauptstadt erhielt Canberra am 9. Mai 1927." (Wikipedia)
Wenn Melbourne die europaeischste aller australischen Staedte ist im Sinne von Kunst, Kultur, Cafes, Shopping, dann ist Canberra... nee anders... Canberra ist wahnsinnig weitlaeufig, mit vielen grossen, viel befahrenen Strassen und unzaehligen Kreiseln. Die Stadt erstreckt sich auch noch ueber einen See, den Lake Burley Griffin, und besteht fast ausschliesslich aus grossen, haesslichen aber schlichten Betonbauten, die meisten davon sind Regierungsgebaeude, Museen oder Wohnblocks und aus riesigen Parkanlagen. Im Hintergrund erstreckt sich eine Bergkette. Canberra ist eine Stadt in der man ein Auto braucht, weil es einfach unmoeglich ist diese Strecken zu Fuss abzulaufen. Eigentlich also amerikanisch irgendwie, andererseits finde ich Sydney viel amerikanischer, sofern ich solche Vergleich anstellen kann ohne je in den USA gewesen zu sein. Anders gesagt: es gibt deutsche Staedte, die haesslicher und/oder langweiliger sind.
Ich hab mich jedenfalls heute bei bestem Herbstwetter auf's Rad geschwungen und hab die Stadt erkundet. In den Parks waren die Baeume schoen bunt, und obwohl es recht kuehl war, schien die Sonne. Ich war im Australian War Memorial, das ein Museum zur Beteiligung Australiens in den diversen Kriegen beherbergt. Anfangs war ich recht angewidert, ob der vielen Technik (Panzer, Kanonen, U-boote, Flieger), die muehsam erdacht wurde einzig und allein zu dem Zweck Menschen umzubringen und der vielen alten Besucher, die mit einem stolzen Laecheln die Fotos ihrer Truppen in den Graeben des 1. Weltkrieges (im Englischen "The Great War" genannt) bedachten und mir schien auch noch Zustimmung suchend um sich blickten. Insgesamt war es mir alles mal wieder zu heroisierend und zu techniklastig und zu wenig Gedenken an die Opfer und zu wenig Friedensaufruf, aber das ist vielleicht meine geschichtsbedingte Perspektive. Ich muss aber zugestehen, dass das Museum sehr gut gemacht ist. Ich habe sogar noch neue Dinge gelernt, z.B. dass Darwin im 2. Weltkrieg tatsaechlich bombadiert wurde und dass Sydney 1942 von 3 japanischen U-Booten angegriffen wurde. Was wieder meine Theorie bestaetigt, dass wenn ein Land zum ersten Mal auf eigenem Territorium angegriffen wird, die Panik unermesslich gross ist und es daher kein Wunder ist, dass die amerikanische Politik nach 9/11 ausgefallen ist wie sie ausgefallen ist. In Sydney auf dem Bahnhof gibt es seit Jahren keine Muelleimer mehr, weil die Australier Angst vor Bomben a la IRA haben. Als wenn Terroristen dazu Muelleimer brauchen! Und ueberhaupt, warum sollte man Australien angreifen? Nun ja, soviel zu meinem kleinen Patriotismus- und Politik- Exkurs am heutigen Tag.
Die National Portrait Gallery hat mir ausgesprochen gut gefallen. Jedes Portraet hatte ausfuehrliche Infos zu Maler und Portraetiertem. Noch ein gut gemachtes Museum.
Ausserdem habe ich den Capital Hill (nein, nicht Capitol) erfahren, mit dem alten Parlamentsgebaeude und dem krass modernen, gigantisch grossen und eigentlich nicht wirklich schoenen neuen, das spektakulaer in den Huegel eingebaut ist. Mehr habe ich leider nicht geschafft. Das Problem an australischen Museen ist, dass sie immer schon um 5 zumachen. Andererseits gibt es fast ueberall freien Eintritt. Morgen werde ich mir das National Museum, zur Geschichte Australiens, ansehen und evtl. auch noch die National Gallery, nationale, inklusive indigenous, und internationale Kunst.
Fazit: architektonisch ist Canberra nicht die schoenste Stadt, stadtplanerisch aber beeindruckend, die Parks und der See machen einiges wett und man kann hier trotzdem locker ein paar Tage verbringen, denn irgendjemand Cleveres hatte die Idee hier unzaehlige sehr gute Museen (und, wenn ich richtig gezaehlt habe 2 Universitaeten) einzurichten.
Canberra ist eine komische Stadt. "Canberra ist eine Planhauptstadt und wurde 1908 aufgrund der Rivalität zwischen Melbourne und Sydney als Kompromisslösung zur zukünftigen Hauptstadt bestimmt. Nach einem internationalen Städtebauwettbewerb entschied sich die australische Regierung für den Entwurf des US-amerikanischen Architekten Walter Burley Griffin. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1913, den Status als Hauptstadt erhielt Canberra am 9. Mai 1927." (Wikipedia)
Wenn Melbourne die europaeischste aller australischen Staedte ist im Sinne von Kunst, Kultur, Cafes, Shopping, dann ist Canberra... nee anders... Canberra ist wahnsinnig weitlaeufig, mit vielen grossen, viel befahrenen Strassen und unzaehligen Kreiseln. Die Stadt erstreckt sich auch noch ueber einen See, den Lake Burley Griffin, und besteht fast ausschliesslich aus grossen, haesslichen aber schlichten Betonbauten, die meisten davon sind Regierungsgebaeude, Museen oder Wohnblocks und aus riesigen Parkanlagen. Im Hintergrund erstreckt sich eine Bergkette. Canberra ist eine Stadt in der man ein Auto braucht, weil es einfach unmoeglich ist diese Strecken zu Fuss abzulaufen. Eigentlich also amerikanisch irgendwie, andererseits finde ich Sydney viel amerikanischer, sofern ich solche Vergleich anstellen kann ohne je in den USA gewesen zu sein. Anders gesagt: es gibt deutsche Staedte, die haesslicher und/oder langweiliger sind.
Ich hab mich jedenfalls heute bei bestem Herbstwetter auf's Rad geschwungen und hab die Stadt erkundet. In den Parks waren die Baeume schoen bunt, und obwohl es recht kuehl war, schien die Sonne. Ich war im Australian War Memorial, das ein Museum zur Beteiligung Australiens in den diversen Kriegen beherbergt. Anfangs war ich recht angewidert, ob der vielen Technik (Panzer, Kanonen, U-boote, Flieger), die muehsam erdacht wurde einzig und allein zu dem Zweck Menschen umzubringen und der vielen alten Besucher, die mit einem stolzen Laecheln die Fotos ihrer Truppen in den Graeben des 1. Weltkrieges (im Englischen "The Great War" genannt) bedachten und mir schien auch noch Zustimmung suchend um sich blickten. Insgesamt war es mir alles mal wieder zu heroisierend und zu techniklastig und zu wenig Gedenken an die Opfer und zu wenig Friedensaufruf, aber das ist vielleicht meine geschichtsbedingte Perspektive. Ich muss aber zugestehen, dass das Museum sehr gut gemacht ist. Ich habe sogar noch neue Dinge gelernt, z.B. dass Darwin im 2. Weltkrieg tatsaechlich bombadiert wurde und dass Sydney 1942 von 3 japanischen U-Booten angegriffen wurde. Was wieder meine Theorie bestaetigt, dass wenn ein Land zum ersten Mal auf eigenem Territorium angegriffen wird, die Panik unermesslich gross ist und es daher kein Wunder ist, dass die amerikanische Politik nach 9/11 ausgefallen ist wie sie ausgefallen ist. In Sydney auf dem Bahnhof gibt es seit Jahren keine Muelleimer mehr, weil die Australier Angst vor Bomben a la IRA haben. Als wenn Terroristen dazu Muelleimer brauchen! Und ueberhaupt, warum sollte man Australien angreifen? Nun ja, soviel zu meinem kleinen Patriotismus- und Politik- Exkurs am heutigen Tag.
Die National Portrait Gallery hat mir ausgesprochen gut gefallen. Jedes Portraet hatte ausfuehrliche Infos zu Maler und Portraetiertem. Noch ein gut gemachtes Museum.
Ausserdem habe ich den Capital Hill (nein, nicht Capitol) erfahren, mit dem alten Parlamentsgebaeude und dem krass modernen, gigantisch grossen und eigentlich nicht wirklich schoenen neuen, das spektakulaer in den Huegel eingebaut ist. Mehr habe ich leider nicht geschafft. Das Problem an australischen Museen ist, dass sie immer schon um 5 zumachen. Andererseits gibt es fast ueberall freien Eintritt. Morgen werde ich mir das National Museum, zur Geschichte Australiens, ansehen und evtl. auch noch die National Gallery, nationale, inklusive indigenous, und internationale Kunst.
Fazit: architektonisch ist Canberra nicht die schoenste Stadt, stadtplanerisch aber beeindruckend, die Parks und der See machen einiges wett und man kann hier trotzdem locker ein paar Tage verbringen, denn irgendjemand Cleveres hatte die Idee hier unzaehlige sehr gute Museen (und, wenn ich richtig gezaehlt habe 2 Universitaeten) einzurichten.
Too bad
Montag | 11 Mai 09 | 04:05 PM
Aaaahh, das YHA in Canberra hat einen Pool und Spa, und ich hab heute im Bus 43.752 Mal geniesst :-(
AFL
Sonntag | 10 Mai 09 | 03:12 PM

Spiel nicht verstanden. War aber trotzdem cool. Der Melbourne Cricket Ground, eines von gefuehlten 80 Stadien in Melbourne, fasst 100.000 Zuschauer. Gestern waren knapp 32.000 da. Etwas knappere Outfits als von aehnlichen Sportarten gewohnt hatten die Herren. Und es war kalt, also mir, denen wohl eher nicht.
Hier was ich verstanden habe: der Ball ist nicht rund und das Spiel dauert laenger als erwartet. Das Spielfeld ist oval und wesentlich groesser als ein soccer-Feld. Wenn der Ball durch die beiden hohen Staebe gekickt wird, ist das ein Tor. Das zaehlt 6 Punkte. Alles andere ist ein 'behind' und zaehlt 1 Punkt. Es gibt je Mannschaft 18 Spieler, es laufen aber auch staendig Schiris, Wassertraeger und Traineranweisungsboten auf dem Spielfeld rum. Es darf geworfen oder gekickt werden und offenbar auch lustig gefoult...?
Ja, das war's auch schon, was ich verstanden hab. Am Ende haben die Richmond Tigers (ein Vorort von Melbourne) gegen die Brisbane Lions 71: 97 verloren.
Morgen weiter nach Canberra.
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