wanderlust ~ ~ ~
Freitag, 10.April.09, 06:36PM
Slippery when wet
Freitag | 10 April 09 | 06:36 PM
Mir fiel gerade noch rechtzeitig ein, dass es ja Bloedsinn ist ausgerechnet am "Good Friday" nach Geelong zu fahren. Da hat natuerlich alles zu. Aber mit den Feiertagen hab ich's ja nicht so wie ihr wisst.
Stattdessen hab ich viel zu lange geschlafen. Hab dann endlich mein neues Buch angefangen: Carpentaria von Alexis Wright- beschaeftige mich also jetzt endlich wieder mit dem Land in dem ich mich befinde. Den indischen Krimi werde ich evtl. bei den Spice Girls los.
Viel zu spaet hab ich dann beschlossen mal wieder einen Bush Walk zu machen. Gegen 2 bin ich losgewandert, zu den Erskine Falls. Im Visitors Information Center sagte man mir der Walk sei 7.5 km lang und wuerde 3 Stunden dauern. Das sei zu weit, um hin und zurueck zu wandern, ich solle doch nur ein Stueck in die Richtung gehen. Als ich dann aber am Wandern war und alles so schoen gruen war um mich herum, bin ich doch immer weitergegangen. Immer am Erskine River entlang, der eigentlich mehr ein Baechlein ist. Erst auf halber Strecke traf ich Leute, die aus der anderen Richtung kamen. Vaeter mit kleinen Kindern, was mich etwas wundert, denn der Trek war ziemlich anstrengend. Gelegentlich fuehrte der Weg ueber den Fluss ueber rutschige Steine, ab und zu musste ich ueber oder unter umgefallenen Baeumen klettern. Zum Ende hin wuerde es sehr nass und glitschig. Keine Ahnung wie 3-jaehrige Kinder das mitmachen.
Ich hab gut 2 Stunden gebraucht bis ich am Wasserfall war, wo mich ziemlich viele Touristen erwarteten. Die Falls an sich fand ich dann gar nicht mehr so spannend. Wohl ein Fall von "der Weg ist das Ziel". Tat gut so lange zu wandern. 3 Japanerinnen nahmen mich dann mit zurueck nach Lorne. So hab ich meinen Osterspaziergang heute schon gemacht, denn morgen und Sonntag arbeite ich. Die Huette ist voll- 500 Gaeste.
Ausserdem hab ich mir heute zur Feier des Tages echtes Vollkornbrot (was es im lokalen Supermarkt gibt- yummy!) und Milk gegoennt. Letzteres im Kino, ein Film ueber Harvey Milk, den ersten homosexuellen Politiker, der in den 1970ern in den USA gewaehlt wurde. Guter Film: die Story an sich ist ziemlich vorhersehbar... nicht so fuerchterlich spannend, wie das halt so ist bei realen Geschichten. Aber Sean Penn fand ich grossartig! Leider war es a****kalt im Kino. Naechstes Mal werde ich wohl die 2 Dollar mehr bezahlen, um oben in der Loge im Warmen zu sitzen.
Liebe Hasen, ich wuensche Euch allen froehliche und entspannte Ostern!

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