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Eco Beach YHA Apollo Bay
Mittwoch | 04 März 09 | 06:54 AM
Nur ein kurzes Lebenszeichen, da ich gerade wild am Karriere planen bin und gerade keine Zeit habe die vielen vielen Dinge zu erzaehlen, die ich gerne erzaehlen wuerde:
Ich arbeite derzeit in der Jugendherberge in Apollo Bay, taeglich 2 Stunden, dafuer wohne ich umsonst. Mache Betten, wische und sauge Zimmer, leere Muelleimer und mache die Waesche- alles weder anstrengend noch ekelig. Die Arbeitsatmosphaere ist die beste, die ich je hatte. Mein Chef Gilbert, der Herbergsvater, ist ein gemuetlicher grauhaariger sehr angenehmer Mann Ende 50/ Anfang 60, der einen extrem hohen Anspruch an die Sauberkeit seines Hostels und die Qualitaet des Services hat, aber dabei sehr relaxt, gutmuetig und immer freundlich ist. Er leitet seit ueber 30 Jahren Hostels. Dieses ist eins von 3 YHA-Eco-Hostels weltweit (das erste wurde in Hall's Gap in den Grampians, ein paar 100km von hier, gebaut- das haben er und seine Frau Gay auch mal geleitet, ein weiteres steht in Island, dies ist das 3.). Das Gebaeude ist so konstruiert, dass es moeglichst wenig Energie verbraucht- sommers wie winters angenehm temperiert ist. Noch dazu ist es sehr schlicht, aber stilvoll und gemuetlich eingerichtet- ganz wie ich es mag! Das Hostel ist derzeit im Gaeste-Feedback der YHA auf Nummer 1!! Dass ich mich hier so wohlfuehle ist noch dazu aber wohl auch IKEA geschuldet (sogar das Besteck ist das gleiche wie meins- das 2. billigste bei IKEA??)
Ausser mir haben hier noch eine Kanadierin, Amanda, und eine Finnin, Tiia gearbeitet, die beide heute nach 3 Monaten abgereist sind. Jetzt bleibt noch eine Kollegin: Valeria aus Belgien. Da wir nun nur noch zu 2. sind, werde ich wohl nun mehr arbeiten koennen, je Extra-Stunde gibt es 16 Dollar, was fuer die Arbeit sehr gut bezahlt ist. Dennoch reichen die Stunden nicht, um wirklich was zu verdienen. Ab Freitag kann ich in einem Restaurant anfangen- als Tellerwaescher. Doofe Arbeit, aber es gibt am Wochenende 20 Dollar, unter der Woche leider nur 15. Aber auch da werde ich voraussichtlich nur 3 Schichten a 4 Stunden pro Woche arbeiten koennen. Also klappere ich jetzt noch die anderen Restaurants und Cafes im Ort ab, auf der Suche nach einem Kellnerjob mit mehr Schichten.
Ausserdem habe ich noch den Lorne-Joker im Aermel. Dort habe ich morgen ein Vorstellungsgespraech im Restaurant- laut Ann Kristin ein ziemlich sicheres Zeichen, dass die mich nehmen. Das waere wohl ganz gut verdientes Geld. Allerdings will ich hier aus Apollo Bay eigentlich gar nicht weg, nicht nur weil ich Gilbert gesagt habe, ich wuerde 3 Monate bleiben- wegen der Luege fuehle ich mich schon schlecht genug- aber vor allem, weil es so nett hier ist.
Hm. Ja. Darueber gruebel ich gerade. Dazu kommen nun noch die Bewerbungen auf ein Volontariat in Berlin, die gerade echt akut werden und auch Auswirkungen auf meine Zeit hier haben koennten.
In den Fotoalben Bilder aus Hahndorf.
Ich arbeite derzeit in der Jugendherberge in Apollo Bay, taeglich 2 Stunden, dafuer wohne ich umsonst. Mache Betten, wische und sauge Zimmer, leere Muelleimer und mache die Waesche- alles weder anstrengend noch ekelig. Die Arbeitsatmosphaere ist die beste, die ich je hatte. Mein Chef Gilbert, der Herbergsvater, ist ein gemuetlicher grauhaariger sehr angenehmer Mann Ende 50/ Anfang 60, der einen extrem hohen Anspruch an die Sauberkeit seines Hostels und die Qualitaet des Services hat, aber dabei sehr relaxt, gutmuetig und immer freundlich ist. Er leitet seit ueber 30 Jahren Hostels. Dieses ist eins von 3 YHA-Eco-Hostels weltweit (das erste wurde in Hall's Gap in den Grampians, ein paar 100km von hier, gebaut- das haben er und seine Frau Gay auch mal geleitet, ein weiteres steht in Island, dies ist das 3.). Das Gebaeude ist so konstruiert, dass es moeglichst wenig Energie verbraucht- sommers wie winters angenehm temperiert ist. Noch dazu ist es sehr schlicht, aber stilvoll und gemuetlich eingerichtet- ganz wie ich es mag! Das Hostel ist derzeit im Gaeste-Feedback der YHA auf Nummer 1!! Dass ich mich hier so wohlfuehle ist noch dazu aber wohl auch IKEA geschuldet (sogar das Besteck ist das gleiche wie meins- das 2. billigste bei IKEA??)
Ausser mir haben hier noch eine Kanadierin, Amanda, und eine Finnin, Tiia gearbeitet, die beide heute nach 3 Monaten abgereist sind. Jetzt bleibt noch eine Kollegin: Valeria aus Belgien. Da wir nun nur noch zu 2. sind, werde ich wohl nun mehr arbeiten koennen, je Extra-Stunde gibt es 16 Dollar, was fuer die Arbeit sehr gut bezahlt ist. Dennoch reichen die Stunden nicht, um wirklich was zu verdienen. Ab Freitag kann ich in einem Restaurant anfangen- als Tellerwaescher. Doofe Arbeit, aber es gibt am Wochenende 20 Dollar, unter der Woche leider nur 15. Aber auch da werde ich voraussichtlich nur 3 Schichten a 4 Stunden pro Woche arbeiten koennen. Also klappere ich jetzt noch die anderen Restaurants und Cafes im Ort ab, auf der Suche nach einem Kellnerjob mit mehr Schichten.
Ausserdem habe ich noch den Lorne-Joker im Aermel. Dort habe ich morgen ein Vorstellungsgespraech im Restaurant- laut Ann Kristin ein ziemlich sicheres Zeichen, dass die mich nehmen. Das waere wohl ganz gut verdientes Geld. Allerdings will ich hier aus Apollo Bay eigentlich gar nicht weg, nicht nur weil ich Gilbert gesagt habe, ich wuerde 3 Monate bleiben- wegen der Luege fuehle ich mich schon schlecht genug- aber vor allem, weil es so nett hier ist.
Hm. Ja. Darueber gruebel ich gerade. Dazu kommen nun noch die Bewerbungen auf ein Volontariat in Berlin, die gerade echt akut werden und auch Auswirkungen auf meine Zeit hier haben koennten.
In den Fotoalben Bilder aus Hahndorf.
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