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Australia Day
Sonntag | 25 Januar 09 | 11:24 AM
Und weil ich heute einen faulen Tag habe, kommt hier nun sogar noch ein zweiter kurzer Eintrag zwischendrin.
Gestern sind Astrid und Richard in ihr neues sehr schoenes Haus gezogen, am heissesten Tag meiner bisherigen Zeit hier: angeblich 41 Grad. Es waren aber genug starke Maenner da, so dass es echt schnell ging. Gegen Mittag hatten wir alles im neuen Haus, suedlich von Sydney, an der Grenze zum Royal National Park. Habe noch geholfen auszupacken, so dass es gestern Abend zumindest schon bewohnbar war. Abends todmuede ins Bett gefallen. Bin von dem ganzen Klimaanlagenbloedsinn hier, inzwischen leicht verschnupft... aber das geht bei dem Wetter bestimmt schnell vorbei.
Morgen ist Australia Day, der Nationalfeiertag, die Aussies feiern die Landung der First Fleet am 26. Januar 1788 und die Besitznahme des Landes durch Captain Arthur Phillip im Namen der Englischen Krone. Obwohl sie strenggenommen schon ein paar Tage vorher in Botany Bay gelandet waren, wo es ihnen irgendwie nicht gefiel, und man sich auch fragt inwiefern das wirklich ein Tag zum Feiern ist... fuer die Aborigines sicher nicht.
Gestern sind Astrid und Richard in ihr neues sehr schoenes Haus gezogen, am heissesten Tag meiner bisherigen Zeit hier: angeblich 41 Grad. Es waren aber genug starke Maenner da, so dass es echt schnell ging. Gegen Mittag hatten wir alles im neuen Haus, suedlich von Sydney, an der Grenze zum Royal National Park. Habe noch geholfen auszupacken, so dass es gestern Abend zumindest schon bewohnbar war. Abends todmuede ins Bett gefallen. Bin von dem ganzen Klimaanlagenbloedsinn hier, inzwischen leicht verschnupft... aber das geht bei dem Wetter bestimmt schnell vorbei.
Morgen ist Australia Day, der Nationalfeiertag, die Aussies feiern die Landung der First Fleet am 26. Januar 1788 und die Besitznahme des Landes durch Captain Arthur Phillip im Namen der Englischen Krone. Obwohl sie strenggenommen schon ein paar Tage vorher in Botany Bay gelandet waren, wo es ihnen irgendwie nicht gefiel, und man sich auch fragt inwiefern das wirklich ein Tag zum Feiern ist... fuer die Aborigines sicher nicht.
On the road- part 2
Sonntag | 25 Januar 09 | 06:16 AM
Der Link zum Fotoalbum hat leider nicht richtig funktioniert, aber jetzt solltet ihr Zugriff auf die Fotos haben, ohne Euch anmelden zu muessen, ich schreibe derweil mal weiter...
Am naechsten Morgen sind wir recht frueh aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und sind zum Picknickplatz auf dem Campingground, ca. 5 Einfahrten weiter gefahren, um zu Fruehstuecken. Vorher hatten Stefan und ich uns dort dann auch mal ins Meer gewagt, das allerdings sehr wellenreich war. Durch den fruehen Aufbruch sind wir um die Campinggebuehr drumherum gekommen, den Ranger, der die einsammelte, haben wir noch aus dem Auto gesehen.
Diesmal fuhr Stefan, durch Merimbula, Pambula,... andere -bulas. Im Ben Boyd National Park (die NPs liegen dort direkt an der Strasse, man faehrt meist nur ein paar Kilometer in eine Stichstrasse ab, um zu einem Aussichtspunkt zu kommen) fand ich die sogenannten "Pinnacles" etwas enttaeuschend... waren mehr Waende. Der Ausblick war trotzdem sehr schoen.
Weiter nach Eden, ueber die Grenze hinaus aus New South Wales, hinein nach Victoria, ueber Genoa, dort suchten wir nach italienischer Landschaft, nachdem sich Silke schon sehr beglueckt geaeussert hatte, dass Stefan und ich die Harzlandschaft originalgetreu fuer sie nachgebaut hatten, dann aber schnell merkte, dass sie tatsaechlich im Harz war, und wir nur den Linksverkehr, all die Schilder und die Aussies und natuerlich einen ca. 22 Stunden Rundflug organisiert hatten, um sie glauben zu lassen sie sei tatsaechlich in Australien...
Am Gipsy Point, an einem wiederum sehr idyllischen See, machten wir Mittagspause- wieder mal Sandwiches und Salat. Die Landschaft wurde danach etwas weniger ueppig und flacher. Cann River. Wir hatten schon die ganze Zeit ueber Schilder mit dem Hinweis "Tourist Drive" gesehen und uns gewundert, was das sein sollte. Am Cabbage Tree Creek fuhren wir auf einen solchen, vom Princes Highway herunter, einen kleinen Bogen am Meer entlang, das man allerdings kaum sah. Am Sydenham Inlet hielten wir an. Dort lief ein Fluss parallel zum Meer, zwischen Fluss und Meer lag das Inlet, in dem sich Salz- und Suesswasser vermischten.
Inzwischen hatten wir uns wieder abgewechselt mit dem Fahren, weiter Richtung Cape Conran, bei Marlo stand urploetzlich ein einzelner Polizist mitten auf der Fahrbahn und winkte mir zu anzuhalten. Ich dachte schon ich sei zu schnell gefahren, obwohl immer sehr bemueht mich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten (meist 60 in Ortschaften, dafuer oft nur 100 auf dem Highway)... Aber: "G'day! Just a random breathtest today, ma'am." (ach das ist nur halb so schoen geschrieben, weil ohne den Aussie Akzent) Ja, ich musste also pusten. Wir haben uns kaputtgelacht nachher...
Durch Orbost, Nowa Nowa, zum Lakes Entrance, Bairnsdale, Stratford, Sale, Longford fuhren wir kurz vor Daemmerung nach Paradise Beach. Was sehr touristisch (man denke nur ans furchtbare Surfer's Paradise) klang, war recht klein und einsam. In einem kleinen local shop kauften wir Fish& Chips, fuhren auf einen Camping Platz, dieser eher von Wohnwagen vereinahmt war, und verputzten die weltbesten Fish & Chips am Strand. Dort dann auch der entgueltige Entschluss eine Nachtfahrt einzulegen und quer an Melbourne vorbei zu den Grampians zu fahren. Da ich ungerne nachts fahren wollte (wegen meiner nachlassenden Nachtsicht und wegen der moeglichen Spur toter Tiere, die ich hinterlassen koennte), uebernahm Stefan heldenmuetig die gesamte Nachtfahrt.
Ich fuhr noch 2 Stunden bis es dunkel wurde. Kaum waren wir ein paar Orte weiter, stand da schon wieder ein netter Herr in Uniform... haha, und ich durfte noch mal pusten. Ob die eigentlich auch den Salzgehalt messen koennen? Wie gut, dass ich ihn nicht anhauchen musste. Welch Spass! In Australien werden uebrigens Blitzer angekuendigt und auch die Alkoholtest werden im Fernsehen und auf Schildern "beworben".
Wir fuhren auf dem Western Freeway bis kurz vor Ararat. Ich schlief auf dem Ruecksitz, waehrend Silke und Stefan einen Campingplatz ausgeguckt hatten. Vom Freeway ab, ca. 2 elendig lange Kilometer in den Wald hinein, nirgends Schilder, alles dunkel. Stefan fuhr entschlossen immer weiter. Als wir endlich angekamen, war der Platz bis auf einen Camper leer und wir fanden die Einfahrt durch die Holzzaeune in der Dunkelheit erst nicht. Als wir ausstiegen, hoerten wir sehr merkwuerdige Geraeusche, Voegel? (im Nachhinein wuerde ich vielleicht auch Possums vermuten) Auch die Plumpsklos mussten wir erst suchen. Alles sehr gruselig. Es war mittlerweile nach 1 und ich war fix und alle, quengelig wie ein Kleinkind, schlief sofort und besser als die Nacht vorher.
Fortsetzung folgt...
Am naechsten Morgen sind wir recht frueh aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und sind zum Picknickplatz auf dem Campingground, ca. 5 Einfahrten weiter gefahren, um zu Fruehstuecken. Vorher hatten Stefan und ich uns dort dann auch mal ins Meer gewagt, das allerdings sehr wellenreich war. Durch den fruehen Aufbruch sind wir um die Campinggebuehr drumherum gekommen, den Ranger, der die einsammelte, haben wir noch aus dem Auto gesehen.
Diesmal fuhr Stefan, durch Merimbula, Pambula,... andere -bulas. Im Ben Boyd National Park (die NPs liegen dort direkt an der Strasse, man faehrt meist nur ein paar Kilometer in eine Stichstrasse ab, um zu einem Aussichtspunkt zu kommen) fand ich die sogenannten "Pinnacles" etwas enttaeuschend... waren mehr Waende. Der Ausblick war trotzdem sehr schoen.
Weiter nach Eden, ueber die Grenze hinaus aus New South Wales, hinein nach Victoria, ueber Genoa, dort suchten wir nach italienischer Landschaft, nachdem sich Silke schon sehr beglueckt geaeussert hatte, dass Stefan und ich die Harzlandschaft originalgetreu fuer sie nachgebaut hatten, dann aber schnell merkte, dass sie tatsaechlich im Harz war, und wir nur den Linksverkehr, all die Schilder und die Aussies und natuerlich einen ca. 22 Stunden Rundflug organisiert hatten, um sie glauben zu lassen sie sei tatsaechlich in Australien...
Am Gipsy Point, an einem wiederum sehr idyllischen See, machten wir Mittagspause- wieder mal Sandwiches und Salat. Die Landschaft wurde danach etwas weniger ueppig und flacher. Cann River. Wir hatten schon die ganze Zeit ueber Schilder mit dem Hinweis "Tourist Drive" gesehen und uns gewundert, was das sein sollte. Am Cabbage Tree Creek fuhren wir auf einen solchen, vom Princes Highway herunter, einen kleinen Bogen am Meer entlang, das man allerdings kaum sah. Am Sydenham Inlet hielten wir an. Dort lief ein Fluss parallel zum Meer, zwischen Fluss und Meer lag das Inlet, in dem sich Salz- und Suesswasser vermischten.
Inzwischen hatten wir uns wieder abgewechselt mit dem Fahren, weiter Richtung Cape Conran, bei Marlo stand urploetzlich ein einzelner Polizist mitten auf der Fahrbahn und winkte mir zu anzuhalten. Ich dachte schon ich sei zu schnell gefahren, obwohl immer sehr bemueht mich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten (meist 60 in Ortschaften, dafuer oft nur 100 auf dem Highway)... Aber: "G'day! Just a random breathtest today, ma'am." (ach das ist nur halb so schoen geschrieben, weil ohne den Aussie Akzent) Ja, ich musste also pusten. Wir haben uns kaputtgelacht nachher...
Durch Orbost, Nowa Nowa, zum Lakes Entrance, Bairnsdale, Stratford, Sale, Longford fuhren wir kurz vor Daemmerung nach Paradise Beach. Was sehr touristisch (man denke nur ans furchtbare Surfer's Paradise) klang, war recht klein und einsam. In einem kleinen local shop kauften wir Fish& Chips, fuhren auf einen Camping Platz, dieser eher von Wohnwagen vereinahmt war, und verputzten die weltbesten Fish & Chips am Strand. Dort dann auch der entgueltige Entschluss eine Nachtfahrt einzulegen und quer an Melbourne vorbei zu den Grampians zu fahren. Da ich ungerne nachts fahren wollte (wegen meiner nachlassenden Nachtsicht und wegen der moeglichen Spur toter Tiere, die ich hinterlassen koennte), uebernahm Stefan heldenmuetig die gesamte Nachtfahrt.
Ich fuhr noch 2 Stunden bis es dunkel wurde. Kaum waren wir ein paar Orte weiter, stand da schon wieder ein netter Herr in Uniform... haha, und ich durfte noch mal pusten. Ob die eigentlich auch den Salzgehalt messen koennen? Wie gut, dass ich ihn nicht anhauchen musste. Welch Spass! In Australien werden uebrigens Blitzer angekuendigt und auch die Alkoholtest werden im Fernsehen und auf Schildern "beworben".
Wir fuhren auf dem Western Freeway bis kurz vor Ararat. Ich schlief auf dem Ruecksitz, waehrend Silke und Stefan einen Campingplatz ausgeguckt hatten. Vom Freeway ab, ca. 2 elendig lange Kilometer in den Wald hinein, nirgends Schilder, alles dunkel. Stefan fuhr entschlossen immer weiter. Als wir endlich angekamen, war der Platz bis auf einen Camper leer und wir fanden die Einfahrt durch die Holzzaeune in der Dunkelheit erst nicht. Als wir ausstiegen, hoerten wir sehr merkwuerdige Geraeusche, Voegel? (im Nachhinein wuerde ich vielleicht auch Possums vermuten) Auch die Plumpsklos mussten wir erst suchen. Alles sehr gruselig. Es war mittlerweile nach 1 und ich war fix und alle, quengelig wie ein Kleinkind, schlief sofort und besser als die Nacht vorher.
Fortsetzung folgt...
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